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Sonntag, 5. November 2017

Unterdruck und Höllentemperatur bei falschen Valuetype (Wemos)


Wenn die Ergebnisse nicht den Erwartungen entsprechen, dann ist mit Sicherheit etwas falsch. Das geschah diesmal mit dem Wemos D1 Mini. Einen bereits fertiges Code Beispiel für das Auslesen eines BMP085 Sensors mit einem Arduino, verwendete ich diesmal auf dem Wemos. Nach dem hochladen zeigten sich die nicht erwartenden Ergebnisse. Zumindest war offensichtlich, dass in meiner Wohnung keine 119 Grad Celsius herrschten und bei einem Luftdruck von 4000 Pascal wäre ich sicherlich an Sauerstoffmangel oder kochendem Blut auseinander gegangen. Also musste was an der Berechnung nicht stimmen.


Behoben
Der Fehler ließ sich relativ schnell beheben. Die Verwendeten ValueTypes int und unsigned int wurden ersetzt durch int16_t und unt16_t.

Aber warum
Ein ValueType INT ist immer das gleiche, solange die Variable als INT definiert wird auf einem System. Das eine System ist die Arduino Plattform mit dem 8Bit Mikrocontroller. Der Wemos verwendet wiederum einen 32Bit Mikrocontroller. Das sollte als erstes Auffallen und schnell sollte klar sein, dass etwas mit den Typen etwas nicht stimmt und folglich nicht mit den richtigen Werten rechnet. Eigentlich ist das von Compiler abhängig, welcher Type aus einem INT angelegt wird.
Der Folgende Code macht die Größe eines INT sichtbar, sobald ihr das auf der Ziel Plattform ausführt.

 void setup() {  
  Serial.begin(9600);  
  Serial.print("int: ");   
  Serial.println(sizeof(int), DEC);  
  Serial.print("unsigned int: ");   
  Serial.println(sizeof(unsigned int), DEC);  
  Serial.print("int16_t: ");   
  Serial.println(sizeof(int16_t), DEC);  
  Serial.print("uint16_t: ");   
  Serial.println(sizeof(uint16_t), DEC);  
 }  

Wie man sieht, wird auf dem Wemos kein 16Bit INT, sondern 32Bit INTEGER angelegt

Arduino Nano
Wemos D1 Mini



Aber Moment mal. Damit wäre eine Berechnung auf dem Wemos genauer und der Rechenfehler dürfte erst gar nicht auftreten. Sieht man sich allerdings die Funktionsinhalte an, dann sind mehrere Stellen auffällig, wo die Werte durch Byteshifting hoch oder runter gerechnet werden. Das nur passt wiederum nur mit 16 Bit. Andernfalls muss die Funktion geändert werden.

Zur Vollständigkeit der Beispielcode mit den geänderten ValueTypes. In diesem Fall reichten die Änderungen für INT aus und kann nun für Arduino oder Wemos verwendet werden.

 #include <Wire.h>  
 #define BMP085_ADDRESS 0x77 // I2C address of BMP085  
 const unsigned char OSS = 0; // Oversampling Setting 
// Calibration values
int16_t ac1, ac2, ac3, b1, b2, mb, mc, md;
uint16_t ac4, ac5, ac6;
long b5;

void setup() {
  Serial.begin(115200);
  Wire.begin();
  bmp085Calibration();
}

void loop() {
  uint16_t rawValueUt = bmp085ReadUT();  // MUST be called first
  float temperature = bmp085GetTemperature(rawValueUt);
  uint16_t rawValueUp = bmp085ReadUP();
  float pressure = bmp085GetPressure(rawValueUp);
  float atm = pressure / 101325; // "standard atmosphere"
  float altitude = calcAltitude(pressure); //Uncompensated caculation - in Meters 

  Serial.print("Temperature: "); Serial.print(temperature, 1); Serial.println(" deg C");
  Serial.print("Pressure: "); Serial.print(pressure, 0); Serial.println(" Pa");
  Serial.print("Standard Atmosphere: "); Serial.println(atm, 4);
  Serial.print("Altitude: "); Serial.print(altitude, 2); Serial.println(" M");
  Serial.println();
  delay(2000);
}

void bmp085Calibration(){
  ac1 = bmp085ReadInt(0xAA); Serial.print("ac1"); Serial.print(ac1, DEC);
  ac2 = bmp085ReadInt(0xAC); Serial.print(" ac2"); Serial.print(ac2, DEC);
  ac3 = bmp085ReadInt(0xAE); Serial.print(" ac3"); Serial.print(ac3, DEC);
  ac4 = bmp085ReadInt(0xB0); Serial.print(" ac4"); Serial.print(ac4, DEC);
  ac5 = bmp085ReadInt(0xB2); Serial.print(" ac5"); Serial.print(ac5, DEC);
  ac6 = bmp085ReadInt(0xB4); Serial.print(" ac6"); Serial.print(ac6, DEC);
  b1 = bmp085ReadInt(0xB6); Serial.print(" b1"); Serial.print(b1, DEC);
  b2 = bmp085ReadInt(0xB8); Serial.print(" b2"); Serial.print(b2, DEC);
  mb = bmp085ReadInt(0xBA); Serial.print(" mb"); Serial.print(mb, DEC);
  mc = bmp085ReadInt(0xBC); Serial.print(" mc"); Serial.print(mc, DEC);
  md = bmp085ReadInt(0xBE); Serial.print(" md"); Serial.print(md, DEC); 
  Serial.println();
}
// Calculate temperature in deg C
float bmp085GetTemperature(uint16_t ut){
  long x1 = (((long)ut - (long)ac6)*(long)ac5) >> 15;
  long x2 = ((long)mc << 11)/(x1 + md);
  b5 = x1 + x2;

  return (float)((b5 + 8)>>4) / 10.0;
}
// calculate pressure from raw value
long bmp085GetPressure(unsigned long up){

  long b6 = b5 - 4000;
  // Calculate B3
  long x1 = (b2 * (b6 * b6)>>12)>>11;
  long x2 = (ac2 * b6)>>11;
  long x3 = x1 + x2;
  long b3 = (((((long)ac1)*4 + x3)<>2;

  // Calculate B4
  x1 = (ac3 * b6)>>13;
  x2 = (b1 * ((b6 * b6)>>12))>>16;
  x3 = ((x1 + x2) + 2)>>2;
  unsigned long b4 = (ac4 * (unsigned long)(x3 + 32768))>>15;
  
  unsigned long b7 = ((unsigned long)(up - b3) * (50000>>OSS));

  long p;
  if (b7 < 0x80000000)
    p = (b7<<1 b4="" else="" p="(b7" x1="(p">>8) * (p>>8);
  x1 = (x1 * 3038)>>16;
  x2 = (-7357 * p)>>16;
  p += (x1 + x2 + 3791)>>4;

  return p;
}
// Read 1 byte from the BMP085 at 'address'
char bmp085Read(unsigned char address){
  Wire.beginTransmission(BMP085_ADDRESS);
  Wire.write(address);
  Wire.endTransmission();
  Wire.requestFrom(BMP085_ADDRESS, 1);
  while(!Wire.available()) {}
  return Wire.read();
}
// read two byte 
int16_t bmp085ReadInt(unsigned char address){
  Wire.beginTransmission(BMP085_ADDRESS);
  Wire.write(address);
  Wire.endTransmission();

  Wire.requestFrom(BMP085_ADDRESS, 2);
  while(Wire.available()<2 0x34="" 0xf4="" 0xf6="" 0xf7="" 0xf8="" 16="" 4.5ms="" 8="" a="" and="" at="" bmp085readint="" bmp085readup="" bmp085readut="" char="" conversion="" delay="" dependent="" for="" int16_t="" into="" least="" long="" lsb="" msb="" on="" oss="" oversampling="" pressure="" raw="" read="" reading="" register="" request="" return="" setting="" temperature="" the="" time="" uint16_t="" uncompensated="" unsigned="" up="(((unsigned" value="" w="" wait="" wire.begintransmission="" wire.endtransmission="" wire.write="" write="" x2e="" x34="" xf4="" xf6="" xlsb="">> (8-OSS);
  Serial.print("Pressure Raw Value: "); Serial.print(up, DEC); Serial.println();
  return up;
}
// calculate altitude by pressure value
float calcAltitude(float pressure){
  float alti = pow((pressure/101325),(1/5.25588));
  return (1 - alti) /0.0000225577;
}


Dienstag, 15. April 2014

Luftdrucksensor BMP085 mit dem Netduino - Höhenangabe (Teil 4)

image_thumb8_thumb_thumb

Mit dem Luftdruck lässt sich in etwa auch die Höhe ermitteln. Allerdings ist dieser Wert bedingt verwendbar. Zum einen muss der Sensor beim einschalten mit der aktuellen Höhe kalibriert werden und zum anderen gibt es verschiedene Formeln für die Berechnung, die spezielle Anforderungen erfüllen.

Wie immer kommt es darauf an, was man möchte. Im Dokument selbst, wird nur der Luftdruck verwendet. Die Formel hierfür ist nicht sonderlich komplex und lässt sich daher in wenigen Codezeilen umsetzen.

altitude = 44330 * (1 – (p/p0) 1/5.255)
Nach dem Dokument auf Seite 14, ist diese Formel zu verwenden.

Auffällig dürften die festen Zahlenwerten sein, die auf den ersten Blick keinen Bezug darstellen. Die Beschreibung für diese Sache ist leider ohne Begründung, was mir selbst etwas Kopfzerbrechen bildet und mich auf den Weg brachte im weiten Internet nach einer plausiblen Antwort zu suchen. Leider mit geringen Erfolg und steht daher noch auf der TODO Liste.

Wer bereits für den Arduino nach einem Beispiel Code gesucht hat, so findet sich oft die folgende Methode mit etwas anderen Werten, die jedoch alle das selbe Ergebnis erzielen.

float calcAltitude(float pressure){
  float A = pressure/101325;
  float B = 1/5.25588;
  float C = pow(A,B);
  C = 1 - C;
  C = C /0.0000225577;
  return c;
}

Bei der Formel aus dem Dokument und das was sich aus dem Arduino Umfeld findet, fällt auf, dass die Temperatur nicht berücksichtigt wird. Das führt bedingt zu Ungenauigkeiten. Nach etwas längerem suchen fand ich die Seite Explorermagazin, auf der verschiedene Formeln vorgestellt werden. Am Ende habe ich mich für die Variante 2b entschieden.

p(h) = p(h0) * (1 - 0.00651 K/m *(h-h0)/T0)**5.255

h: Höhe (in Meter) über NN.
p(h): Luftdruck (in hPa) in Höhe h.
h0: Bezugshöhe (in Meter).
p(h0): Luftdruck (in hPa) auf Bezugshöhe
T0: Temperatur auf Bezugshöhe in Grad Kelvin (K)

Die Höhenberechnung wird in Abhängigkeit der Temperatur berücksichtigt, die hier Minus 0,651 Kelvin pro 100 Meter (-0,65K/100m) sind. Der Wert 5,255 wurde leider hier ebenfalls nicht beschrieben. Daher belasse ich diesen Punkt und stelle die Formel für die Zielumsetzung um.

image

Kommen wir zum Programmcode in C#. Leider oder auch gut so, ist dass die Formel nicht in eine Zeile programmiert werden kann und sich somit in einzelnen Schritten abgebildet werden muss.

// Zweite Variante für die Höhen Berechnung
// Luftdruck bei Meeresspiegel

private double _ph0 = 1013.25;
// Bezugshöhe
private double _h0 = 0;

Anlegen der Member Variablen mit den Werten der Höhe 0 Meter und 1013,25hPa.

Den Quellcode den ich zur Verfügung stelle, hat noch zusätzlich die herkömliche Variante der Höhenberechnung, die nur mit dem Luftdruck berechnet wird. Für den Post verbleibe ich mit der Folgenden Methode, die mit Hilfe des Luftdrucks und der Temperatur ausgeführt wird, die sich aus der Formelumstellung ergab.

// Die Höhenberechnung aus Luftdruck und Temperatur.
private double GetAltitude(double pressure, double temperature)
{

    // Luftdruck in hPa umrechnen
    pressure = pressure / 100.0;

    // aktueller Luftdruck durch Bezugshöhe und dessen Luftdruck
    double p1 = pressure / _ph0;
    // Wurzel ziehen
    double p2 = System.Math.Pow(p1, 1.0 / 5.255);
    // minus 1, Wert Invertieren
    double p3 = (p2 - 1);
    // mal Temperatur ind Kelvin
    double p4 = p3 * (temperature + 273.15);
    // durch Kelvin pro Meter
    double p5 = p4 / 0.00651;

    // Relative Höhe des Vorangehenden Luftdrucks hinzu rechnen
   return p5 + _h0;
}

Eines sollte gleich klar sein. Das richtige Ergebnis ist nur draußen zu erhalten. Luftdruck und Außentemperatur wirken zusammen. Zuletzt noch ein Hinweis zur gemessenen Luftdrucks. Der Wert ist in Pascal und muss für die Berechnung in Hektopascal umgerechnet werden, das am Anfang der Mehtode umgerechnet wird.

Effektiv erzielt die Berechnung der Höhe ähnliche Ergebnisse wie die Formel ohne Temperatur Bezug. Für den Einsatz für Quadrocopter lohnt sich der Einsatz über fünf Meter Höhe. Für genaue und präzise Erfassung der Höhe, bleibt der Einsatz von Ultraschall- oder Optischer Distanzsensoren.

Nun das war meine kleine Serie über den Luftdruck Sensor und dessen Umsetzung. Wenn Fragen sind, können diese über die Kommentar Funktion gestellt werden.

Beispiel Programm zum Herunterladen (C# und .NET Micro Framework)

Wikipedia: Luftdruck

Barometrische Höhenformel

Dienstag, 31. Dezember 2013

Luftdrucksensor BMP085 mit dem Netduino - Kalibrieren (Teil 3)

image_thumb[8]_thumb

Um überhaupt mit den gelesenen Daten etwas anfangen zu können, müssen diese umgerechnet werden. Bevor dies geht, müssen am Anfang Kalibrierungsdaten ermittelt werden. Im Handbuch ist in kurzer Form beschrieben, in welchen Schritten gelesen und umgerechnet wird. Fummelig ist die Umrechnung für den Luftdruck. Es sind eine Menge Variablen, welche die Kalibrierungswerte aufnehmen und andere, um die Ergebnisse zwischen zu speichern. Zu der Klasse “BMP085” aus den zwei vorigen Posts kommen nun weitere Methoden hinzu. Damit der Post  nicht zu sehr in die Länge geht, habe ich nur die neuen und geänderten Inhalte zu der Klasse abgebildet.

Als erstes müssen die Kalibrierungskoeffizienten ermittelt werden, die in den Member abgelegt werden. Die Namen für die Variablen wurden direkt aus dem Datenblatt übernommen, was zugegeben etwas unschön aussieht.

// Kalibrierungswerte
private short _AC1;
private short _AC2;
private short _AC3;
private uint _AC4;
private uint _AC5;
private uint _AC6;
private short _B1;
private short _B2;
private short _MB;
private short _MC;
private short _MD;

private long _B5;
private short _OSS = 0;

Nicht alle Werte werden in ein “short” umgewandelt, denn drei davon kommen als “uint”. Daher muss am Ende der Methode für das Byte Shifting entschieden werden, als welcher Typ zurück gegeben wird.

// Fragt den Sensor den einzelnen Kalibrierungswert ab
private object GetCalibrateValue(byte[] msb_lsb, bool isUnsigned)
{
    byte[] ba = new byte[] { msb_lsb[1], 0x00 };
    if (Write(new byte[]{msb_lsb[0]}) == 0)
    {
        Debug.Print("Abfrage konnte nicht erfolgreich gesendet werden.");
    }
    else if (Read(ba) == 0)
    {
        Debug.Print("Abfrage konnte nicht erfolgreich empfangen werden.");
    }
   else
    {
        if (isUnsigned
)
        {
            return
(uint)(ba[0] << 8 | ba[1]);
        }
        else
        {
            return 
(short)(ba[0] << 8 | ba[1]);
        }
    }

    return 0;
}

Anschließend lassen sich mit einer weiteren Methode die Kalibrierungswerte in einem Block abrufen. Die Rückgabe kommt als Objekt und muss per Unboxing in den entsprechenden Typ angegeben werden, bevor es an die Member Variable zugewiesen wird.

// Kalibrierungswerte einlesen.
public void Calibration()
{
    _AC1 = (short)GetCalibrateValue(new byte[] { 0xAA, 0xAB }, false);
    _AC2 = (short)GetCalibrateValue(new byte[] { 0xAC, 0xAD }, false);
    _AC3 = (short)GetCalibrateValue(new byte[] { 0xAE, 0xAF }, false);
    _AC4 = (uint)GetCalibrateValue(new byte[] { 0xB0, 0xB1 }, true);
    _AC5 = (uint)GetCalibrateValue(new byte[] { 0xB2, 0xB3 }, true);
    _AC6 = (uint)GetCalibrateValue(new byte[] { 0xB4, 0xB5 }, true);
    _B1 = (short)GetCalibrateValue(new byte[] { 0xB6, 0xB7 }, false);
    _B2 = (short)GetCalibrateValue(new byte[] { 0xB8, 0xB9 }, false);
    _MB = (short)GetCalibrateValue(new byte[] { 0xBA, 0xBB }, false);
    _MC = (short)GetCalibrateValue(new byte[] { 0xBC, 0xBD }, false);
    _MD = (short)GetCalibrateValue(new byte[] { 0xBE, 0xBF }, false);
}

Die Temperatur umzurechnen ist relativ trivial, auch wenn die Variablen Namen aus dem Handbuch dies etwas kryptisch wirken lassen. Davon sollten Sie sich nicht abschrecken lassen. Ich hätte da lieber andere Namen, aber halten wir uns an das Handbuch.

// Temperatur Berechnen
private double GetTemperatur(ulong ut)
{
    // x1 = (ut - ac6) * ac5 / (2 hoch 15)
    long x1 = (((long)ut - _AC6) * _AC5) >> 15;
    // x2 = mc * (2 hoch 11) / (x1 + md)
    long x2 = (((long)_MC) << 11) / (x1 + _MD);

    _B5 = x1 + x2;

    // Temperatur wird in 0,1°C Schritten gelesen
    return (double)((_B5 + 8) >> 4) / 10;
}

Den größten Teil bildet die Umrechnung für den Luftdruck, was auf den ersten Blick Augenkrebs verursachen kann. Leider ist im Datenblatt keine genauere Beschreibung darüber vorhanden, wie sich das Ganze zusammensetzt.

// Luftdruck Berechnen
public long GetPressure(ulong up)
{
    long b6 = _B5 - 4000;

    // x1 = (b2 * (b6 * b6) / (2 hoch 12)) / (2 hoch 11)
    long x1 = (_B2 * (b6 * b6) >> 12) >> 11;
    // x2 = ac2 * b6 / (2 hoch 11)
    long x2 = (_AC2 * b6) >> 11;
    long x3 = x1 + x2;
    // ((ac1 * 4 + x3) << oss + 2) / 4
    long b3 = (((((long)_AC1) * 4 + x3) << _OSS) + 2) >> 2;

    // x1 = ac3 * b6 / (2 hoch 13)
    x1 = (_AC3 * b6) >> 13;
    // x2 = (b1 * (b6 * b6 / (2 hoch 12)) / (2 hoch 16)
    x2 = (_B1 * ((b6 * b6) >> 12)) >> 16;
   // x3 = ((x1 + x2) + 2) / (2 hoch 2)
    x3 = ((x1 + x2) + 2) >> 2;
    // b4 = ac4 * (x3 + 32768) / (2 hoch 15)
    ulong b4 = ((ulong)_AC4 * (ulong)(x3 + 32768)) >> 15;

    // b7 = (up - b3) * (50000 >> oss)
    ulong b7 = ((ulong)(up - (ulong)b3) * (ulong)(50000 >> _OSS));

    long p = 0;
    if (b7 < 0x80000000)
    {
        // p = (b7 * 2) / b4
        p = (long)((b7 << 1) / b4);
    }
    else
    {
        // (b7 / b4) * 2
        p = (long)((b7 / b4) << 1);
    }

   // x1 = (p / (2 hoch 8)) * (p / (2 hoch 8))
    x1 = (p >> 8) * (p >> 8);
    // x1 = (x1 * 3038) / (2 hoch 16)
    x1 = (x1 * 3038) >> 16;
    // x2 = (-7357 * p) / (2 hoch 16)
    x2 = (-7357 * p) >> 16;
    // p = p + (x1 + x2 + 3791) / (2 hoch 4)
    p += (x1 + x2 + 3791) >> 4;

    return p;
}

Nun kann in der Klasse BMP085 die Methode “ReadSensorData” mit den zwei Methoden ergänzt werden. Dazu erhält das Daten Objekt SensorData zusätzlich zwei weitere Properties für das Abspeichern von Temperatur und Luftdruck.

public class SensorData
{
    public ulong TemperaturRawValue = 0;
    public ulong PressureRawValue = 0;

    public double Temperatur = 0;
    public double Pressure = 0;

    public override string ToString()
    {
       return "Temperatur Raw Value: " + TemperaturRawValue.ToString() +
            " - Pressure Raw Value: " + PressureRawValue.ToString() +
            "| Real Values - Temperature: " + Temperatur.ToString() +
            " - Pressure: " + Pressure.ToString();
    }
}

 

// Sensor Daten lesen
public void ReadSensorData(ref SensorData data)
{
    // Roh Temperatur lesen
    data.TemperaturRawValue = GetTemperaturRawValue();

    // Roh Luftdruck lesen
    data.PressureRawValue = GetPressureRawValue();

    // Temperatur berechnen
    data.Temperatur = GetTemperatur(data.TemperaturRawValue);

    // Luftdruck Berechnen
    data.Pressure = GetPressure(data.PressureRawValue);
}

Nun ist die Klasse schon fast fertig. Aber es sind noch weitere Möglichkeiten offen, die ich in den nachfolgenden Blog Posts beschreiben werde.

Beispiel Programm zum herunterladen

Datenblatt BMP085

Sonntag, 29. Dezember 2013

Luftdrucksensor BMP085 mit dem Netduino - Temperatur (Teil 2)

image_thumb[8]

Wie bereits in meinem vorigen Post beschrieben, soll nun der Temperatur Wert ausgelesen werden. Der Teil für das Auslesen des Luftdrucks wird in eine Methode ausgelagert. Die Methode “ReadSensorData” gibt die zwei Werte in einem Daten Objekt zurück, das zunächst angelegt wird. Die “ToString” Methode im Daten Objekt wird überschrieben, um die Wiedergabe beider Werte simpel zu gestalten.

public class SensorData
{
    public int TemperaturRawValue = 0;
    public int PressureRawValue = 0;

    public override string ToString()
    {
        return "Temperatur Raw Value: " + TemperaturRawValue.ToString() +
            " - Pressure Value: " + PressureRawValue.ToString();
    }
}

Nach dem das Daten Objekt vorliegt, kann die Methode “ReadSensorData”  für die Rückgabe umgeschrieben werden. Die Methode nimmt nun das Daten Objekt als Referenz an. Für das Einlesen der Temperatur wird ein zweites Byte Array benötigt zum zwischenspeichern. Die Methode “GetTemperature” ähnelt der Ausführung von “GetPressure”. In einen späteren Post wird dort nochmal eingegangen, wie sich diese Sinnvoll zusammenlegen lassen.

public class BMP085 : I2CDevice
{
    // Bestimmt wie lange gewartet wird in Millisekunden
    private int _Timeout = 1000;

  // Standard Mode
    private int _Mode = 1;

    // Empfangspuffer für Luftdruck
    private byte[] _ReceiveP = new byte[3];

    // Empfangspuffer für Temperatur
    private byte[] _ReceiveT = new byte[2];

    // Konstruktor mit vererbten Konstruktor von der I2CDevice Klasse
    public BMP085()
        : base(new Configuration(0x77, 40))
    {
    }

   // Sensor lesen und im Referenz Daten Objekt die Eigenschaftswerte überschreiben.
    public void ReadSensorData(ref SensorData data)
    {
        // Temperatur lesen
        data.TemperaturRawValue = GetTemperatur();

        // Luftdruck lesen
        data.PressureRawValue = GetPressure();
    }

    // Temperatur Wert lesen
    private int GetTemperatur()
    {
        // Status Abfrage senden
        if (Write(new byte[] { 0xF4, 0x2E }) == 0)
        {
            Debug.Print("Status Abfrage für Temperatur konnte nicht durch geführt werden.");
            return 0;
        }

        // Kurz abwarten
        Thread.Sleep(5);

        if (Write(new byte[] { 0xF6 }) == 0)
        {
            Debug.Print("Ergebnis abfrage konnte nicht gesendet werden.");
            return 0;
        }

        if (Read(_ReceiveT) == 0)
        {
            Debug.Print("Es konnte kein Temperatur Wert gelesen werden.");
            return 0;
        }

        return (int)_ReceiveT[0] << 8 | _ReceiveT[1];
    }

    // Luftdruck Wert lesen
    private int GetPressure()
    {
        // Status Abfrage senden
        if (Write(new byte[] { 0xF4, (byte)(0x34 + (_Mode << 6)) }) == 0)
        {
            Debug.Print("Status Abfrage für Luftdruck konnte nicht ausgeführt werden.");
            return 0;
        }

        // Kurz abwarten
        Thread.Sleep(8);

       // Sensor Ergebnis abfragen
       if (Write(new byte[] { 0xF6 }) == 0)
        {
            Debug.Print("Ergebnis Abfrage konnte nicht abgefragt werden.");
            return 0;
        }

        // Ergebnis einlesen
        if (Read(_ReceivePressure) == 0)
        {
            Debug.Print("Es konnte das Ergebnis vom Sensor nicht gelesen werden.");
            return 0;
        }

        // Ergebnis per Byteshifting
       return ((_ReceiveP[0] << 16) | (_ReceiveP[1] << 8) | (_ReceiveP[2])) >> (8 - _Mode);
    }

    // Sendet den Inhalt des Byte Arrays
    private int Write(byte[] buffer)
    {
        I2CTransaction[] trans = new I2CTransaction[]
        {
            CreateWriteTransaction(buffer)
        };

        return Execute(trans, _Timeout);
    }

    // Liest den zu empfangene Byte Array
   private int Read(byte[] buffer)
    {
        I2CTransaction[] trans = new I2CTransaction[]
        {
            CreateReadTransaction(buffer)
        };

        return Execute(trans, _Timeout);
    }
}

Für die Ausgabe muss zunächst das Daten Objekt “SensorData” angelegt werden in der “Main” – Methode. In der Schleife wird das Daten Objekt als Referenz an die Methode “ReadSensorData” übergeben, dass nun die Eigenschaftswerte überschreibt. Und am Ende wird die Ausgabe wieder über “Debug.Print()” ausgegeben.

public class Program
{
    private static BMP085 _Airpressur;

    public static void Main()
    {
        _Airpressur = new BMP085();
        SensorData data = new SensorData();

        while (true)
        {
            _Airpressur.ReadSensorData(ref data);
            Debug.Print(data.ToString());

            // halbe Sekunde warten
            Thread.Sleep(500);
        }
    }
}

Die Schaltung bleibt weiterhin so bestehen, wie im ersten Teil. Jetzt dürfte die Ausgabe in Visual Studio wie im folgendem Bild aussehen.

image

Die beiden Werte sind natürlich noch Roh Werte und müssen zunächst umgerechnet werden. Daher wird im nächsten Blog Post das Kalibrieren und Umrechnen behandelt.

Beispiel Programm zum herunterladen.

Datenblatt BMP085

Freitag, 27. Dezember 2013

Luftdrucksensor BMP085 mit dem Netduino - Luftdruck (Teil 1)

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Für das Erfassen von Wetterdaten eignet sich der Sensor BMP085. In erster Linie misst dieser den Luftdruck, kann jedoch auch die Temperatur messen. Dennoch bleiben wir zunächst bei einem kurzen Testprogramm für den Netduino.

public class BMP085 : I2CDevice
{
   // Bestimmt wie lange gewartet wird in Millisekunden
    private int _Timeout = 1000;

   // Standard Mode
    private int _Mode = 1;

    // Empfangspuffer
    private byte[] _Receive = new byte[3];

    // Konstruktor mit vererbten Konstruktor von der I2CDevice Klasse
    public BMP085() : base(new Configuration(0x77, 40))
    {
    }
    // Sensor lesen
    public int ReadSensorData()
    {
        // Status Abfrage senden
        if (Write(new byte[] { 0xF4, (byte)(0x34 + (_Mode << 6)) }) == 0)
        {
            Debug.Print("Status abfrage konnte nicht ausgeführt werden.");
            return 0;
        }

        // Kurz abwarten
        Thread.Sleep(8);

        // Sensor Ergebnis abfragen
        if (Write(new byte[] { 0xF6 }) == 0)
        {
            Debug.Print("Ergebnis konnte nicht abgefragt werden.");
            return 0;
        }

        // Ergebnis einlesen
        if (Read(_Receive) == 0)
        {
            Debug.Print("Es konnte das Ergebnis vom Sensor nicht gelesen werden.");
            return 0;
        }

        // Ergebnis per Byteshifting
       return ((_Receive[0] << 16) | (_Receive[1] << 8) | (_Receive[2])) >> (8 - _Mode);
    }

    // Sendet den Inhalt des Byte Arrays
   private int Write(byte[] buffer)
    {
        I2CTransaction[] trans = new I2CTransaction[]
        {
            CreateWriteTransaction(buffer)
        };

        return Execute(trans, _Timeout);
    }

    // Liest den zu empfangene Byte Array
    private int Read(byte[] buffer)
    {
        I2CTransaction[] trans = new I2CTransaction[]
        {
            CreateReadTransaction(buffer)
        };

        return Execute(trans, _Timeout);
    }
}

Der Programmcode ermöglicht den Messwert im Sensor auszulesen. Nun muss im Program.cs die Klasse initialisiert werden und in der Schleife der Sensor immer wieder gelesen werden.

public class Program
{
    private static BMP085 _Airpressur;

    public static void Main()
    {
        _Airpressur = new BMP085();

       while (true)
        {
            Debug.Print("Pressure Value: " + _Airpressur.ReadSensorData().ToString());

            // halbe Sekunde warten
            Thread.Sleep(500);
        }

    }
}

Wie nun die Kalibrierung funktioniert, erkläre ich in einem späteren Post. Nun zu der Verkabelung. Leider war der Sensor in der Fritzing Software in einer anderen Version. Diesmal sollten diese Fotos ausreichen, um zu zeigen, wie dieser Sensor verkabelt wird.

Luftdrucksensor_BMP085_Netduino1_bearbeitet-1
Verkabelung bei einem Netduino Plus 1

Mit dem Netduino 2 und dem Netduino Plus 2 sind die Anschlüsse für den I²C auf die andere Seite gewandert.

Luftdrucksensor_BMP085_bearbeitet-1
Verkabelung bei einem Netduino Plus 2

Wenn alles soweit klappt, dürfte nun im Visual Studio – Ausgabe Fenster der Messwert angezeigt werden.

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Wie sich zeigt, bildet das kleine Programm eine einfache Möglichkeit den Sensor in Betrieb zu nehmen. Im nächsten Blog Post wird auf den Temperatur Sensor eingegangen, der hier ebenfalls auf dem Sensor Modul enthalten ist.

Beispiel Programm zum herunterladen.

Datenblatt BMP085

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