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Sonntag, 12. März 2023

Tool Lagerverwaltung (Teil 6) Umzug nach .NET MAUI


Irgendwann ist immer was Neues da und dann sind Runde Ecken dran. Ich las die aktuelle .NET Pro (2/23) und stellte fest, dass .NET MAUI, die neue Zukunft für Frontend Technologie wird. Oder zumindest vermute ich dies stark, da diese Technologie ein sehr guter Nachfolger zu WPF und Xamarin sein könnte.

Natürlich ist .NET MAUI noch sehr neu und sicherlich sind im Bereich für Plattformübergreifende Abdeckung noch das eine und andere Problem da.

Für mich bedeutet das, dass ich mein ‚Application Framework' umziehe in die neue Welt von .NET MAUI.

Benötigt

  • Visual Studio 2022
  • GitHub

 

Umzug

Eigentlich sag der Titel des Absatzes schon alles. Aber vielleicht gehen einige Sachen noch nicht so wie ich mir das Vorstelle. Daher ist das erste Ziel das alle Grundlegende Funktionen aus dem 'Codexzier's Application Framework' zu übernehmen. Die speziellen Benutzerdefinierten Steuerelemente werden später migriert.

 

Neues Projekt und Struktur aktualisieren

So ganz will ich die Inhalte nicht kopieren und ich bin mir nicht sicher, ob einige Vorgänge genau so funktionieren wie in WPF. Zudem sollen auch die Fehlenden Unit Tests kommen, was wiederum voraussetzt, dass ich für jede Komponente die Anforderungen und Erwartungen beschreibe. Stichwort: Test-Driven-Development oder auch kurz TTD. Ein Thema, dass man immer wieder hört, aber nie gemacht wird oder gefühlt nur von mir umgesetzt wird.

Zunächst erstelle ich das Projekt mit folgenden Einstellungen:

  • Projektvorlage: .NET MAUI Class Library
  • Projektname: Codexzier.Maui.ApplicationFramework


Die Ordner Struktur kann zum Teil übernommen werden. Allerdings ziehe ich vor, erst die Ordner zu erstellen, wenn eine Klasse darin erstellt wird. Damit soll vermieden werden, nicht genutzte Inhalte anzulegen.

Darüber hinaus wurden von der Vorlage Ordner angelegt mit den Namen zu verschiedenen Plattformen.


Aktuell belasse ich die Inhalte und entscheide erst mit späteren Tests auf den verschiedenen Betriebssystemen, ob ich die Ordner benötige.


Issues anlegen in GitHub

Eigentlich sollte das als erstes erfolgen, bevor überhaupt die erste Implementierung stattfindet. Ich habe nachträglich mich Anhand des bestehenden WPF Application Frameworks, meine Aufgaben definiert.

Dazu lernen

Bevor ich die weitere Hauptkomponenten implementieren kann, muss ich mehr über .NET MAUI Lernen. Denn zu diesem Zeitpunkt weiß ich nicht, ob meine Bisherigen Funktionen so weit übernommen werden kann und zum anderen will ich statt MVVM, das MVU Pattern verwenden, dass auf .NET MAUI besser geeignet ist.

Übersicht

Teil 1 - Wiki anlegen in GitHub

Teil 2 - Neue Solution

Teil 3 - Noch ein Wiki anlegen

Teil 4 - Datenbank und Schnittstelle

Teil 5 - Konzept ausschreiben

Teil 6 - Umzug nach .NET MAUI

Dienstag, 29. November 2022

Tool Lagerverwaltung (Teil 5) Konzept ausschreiben

Diesmal wieder nichts mit Programmieren, sondern um Planung und was für das Ziel gebraucht wird. Gut Vorgeplant ist halbe Arbeit. Viele Entwickler können davon ein Lied singen, wenn die Anforderung kleckerweise rein kommt. Da macht man was und die Anforderung sagt, dass man sich etwas anderes vorgestellt hat. Die nachträgliche Änderungen, die man durch Überlegungen hätte vermeiden können, ist das Tägliche Brot des Wahnsinn eines Softwareentwicklers.

 

Benötigt

  • GitHub (Der Eintrag aus Teil 3 wird fortgesetzt)

 

Handhabungskonzept

Die Eingabe einer Sache oder Artikel soll mit möglichst wenigen Klicks realisiert werden. Auch das aufrufen zu anderen Seiten wie Option und Vorlagen, soll in kurzen Wegen erreichbar sein. Die Verwendung suggeriert, welche Funktionen und Eingaben möglich sind.

 

See what you get

Einiges wird vom Application Framework bereits umgesetzt oder überhaupt aus dem Standard WPF. Aber kommen wir Grundlegend zu dem, was man als Anwender erwartet, wenn man einen neuen Artikel anlegen will.

Typisch ist, dass wenn man mit dem Mauszeiger über ein Steuerelement fährt, kommt ein Hover Effekt. Was auch sein soll, ist das nur Steuerelemente zu sehen sind, die benutzbar sind. Beim Ausfüllen von Formularen soll die Eingabeführung hervorgehoben wird.

  • Nur Steuerelemente Anzeigen die Benutzbar / Verwendbar sind
  • Verwendbar, aber nicht alles erfüllt, dann nur ausgrauen und deaktivieren

 

Benutzer Führung

Obwohl auf Intuitive Benutzer Oberfläche gesetzt wird, kommen zusätzliche Notification Information, die jeweils zu den Eingabe- und Ausgabefelder hinterlegt werden.

Die Pflichtfelder für einen neuen Eintrag, aus der Vorlage werden z.B. Farblich hervorgehoben.

  • Notification Info
  • Pflichtfelder hervorheben


Fehlermeldungen

Wer kennt das nicht. Generische erzeugte Fehlermeldungen, die einem nichts sagen. Die Ausgabe von Fehlermeldungen ist schwieriger als man denkt. Viele Fehler können meistens nicht eindeutig bestimmt werden und oft wirft eine Fehlernachricht mehr Fragen auf.

Was hilfreich sein könnte, ist davon abhängig, was im Programmcode steht. Also wenn gespeichert wird, dann ist das Umfeld und die Faktoren zu nennen, was möglichweise einen Ausnahmefehler verursachen kann. Zusätzlich kann dann die Fehlernachricht aus der Exception abgegriffen werden.

Für Benutzereingaben wie Pflichtfelder, ist die Ausgabe der Felder zu benennen, die halt auszufüllen sind.

  • Fehlernachrichten soweit von möglichen Komponenten beschreiben
  • Benutzerfehler genau wiedergeben


Wiki Beschreibungen anlegen

Kommen wir zum Wiki. Eine kurze Beschreibung zu jedem Thema ist leichter zu verstehen. Keiner mag lange Beschreibungen und daher können auch Bilder verwendet werden, um die Beschreibung einfach zu halten. Ein bis zwei Sätze reichen zunächst aus, nur kurz in Worten was hier getan werden kann. Manchmal kommt man von dort auch auf andere Ideen. Zum Beispiel kam ich erst beim Schreiben auf die Idee, wie ich mit Optionen die Anwendung Flexibler gestalten könnte.

 

GitHub - Wiki - WarehouseManagement (Kann sein, dass einige Inhalte noch nicht ausgeschrieben sind)

 

Die Bilder habe ich mit dem kostenlosen Programm Pencil zusammengestellt. Das geht relativ schnell und unkompliziert.

 

Einfach machen

Hauptsache bei Langzeit Projekten ist, dass man sich Notizen zu dem macht, was man machen möchte oder will. Gute Ideen notieren und ein Ordnen. Am besten erfasst ihr euer Ziel in einem Digitalen Notizbuch, dann lässt sich darin später suchen.

 

Übersicht

Teil 1 - Wiki anlegen in GitHub

Teil 2 - Neue Solution

Teil 3 - Noch ein Wiki anlegen

Teil 4 - Datenbank und Schnittstelle

Teil 5 - Konzept ausschreiben

Teil 6 - Umzug nach .NET MAUI

Montag, 31. Oktober 2022

Tool Lagerverwaltung (Teil 4) Datenbank und Schnittstelle

Bisher hatte ich nur erwähnt, dass als dritte Schicht die Datenbank abbildet. Klingt etwas übertrieben, macht aber einen deutlichen Performance unterschied gegenüber der Verwendung von Text Dateien in CSV Format.

 

Benötigt

  • Visual Studio 2022 oder anderen Compiler
  • .NET 6.0
  • Codexzier's Application Framework
  • GitHub
  • SQLite
  • MS SQL oder PostgreSQL (nicht zwingend für den weiteren Verlauf)

Einbinden

Das Einbinden einer Datenbank soll so entkoppelt sein, dass die Datenbank Auswechselbar sein soll. Spricht, entweder soll SQLite für den Lokalen Einsatz verwendbar sein oder eine Externe Datenbank auf einem anderen Server.

 

Kein OR-Mapper

Man könnte an der stelle einen OR-Mapper verwenden, der für die Größe des Projektes auch völlig ausreicht. Aber ich will auf diesen Komfort verzichten und schreibe die SQL-Statement aus. Das Thema möchte ich für einen anderen Blogeintrag nutzen, in dem ein Umzug zum OR-Mapper beschrieben wird.

 

Tabellen

In den vorigen Post habe ich von den Einträgen immer von einer Sache gesprochen. Das liegt daran, dass in Zukunft zu speicherndem Inhalt offen ist und durch den Benutzer selbst definiert werden kann durch Vorlagen. 

Nun soll die Haupttabelle nicht 'Sache' oder 'Thing' heißen, und 'Objekt' erst recht nicht. Passend ist 'Artikel' oder 'Item'. Fehlt also noch als Eigenschaft ID für die Eindeutigkeit des Datensatzes und 'Titel' soll in Kurzform beschreiben, was der Eintrag ist. Weitere Eigenschaften kommen später, denn jede weitere Eigenschaft muss sich aus dem Nutzerkontext ergeben.

 public class ArticleItem  
 {  
   public long Id { get; set; }  
   public string Title { get; set; } = "title";  
   public string Description { get; set; } = String.Empty;  
   public bool IsArchived { get; set; } = false;  
   public bool IsTemplate { get; set; }  
   IEnumerable<IArticleSubItem> ArticleSubItems { get; set; } = Array.Empty<IArticleSubItem>();  
 }  


Schnittstellen definieren

Grundlegend werden mindestens drei Methoden benötigt. Speichern, Abrufen und aktualisieren. An der Stelle muss ich noch betonen, dass noch kein komplettes Konzept steht, weshalb die Schnittstelle rudimentär bleibt.

 public interface IDatabaseConnector  
 {  
   void CreateTable<TTable>();  
   void Insert(ArticleItem articleItem);  
   IEnumerable<ArticleItem> GetAll();  
   ArticleItem GetById(long id);  
   IArticleSubItem SubItem_GetById(long id);  
   void Update(ArticleItem articleItem);  
   void Update(IArticleSubItem subItem);  
 } 

 

Nuget Pakete für SQLite

Hier reicht nur die Pakete zu installieren für SQLite. Die Installation MS SQL oder PostgreSql gehe ich nur ansatzweise an, um später zu zeigen, inwieweit ein Wechsel zu einer anderen Datenbank möglich ist. Deshalb werden bei den beiden Datenbank Technologien, dessen Nuget Pakete nicht installiert.

  • SQLite-net-standard 1.5.1
  • PostgreSQL
  • MS SQL

PoC - Proof of Concept

Der Wechsel zu einer anderen Datenbank. Die Funktionalitäten würde man zunächst in der Solution unter dem Projekt Komponenten hinterlegen. Das würde bedeuten, dass die Abhängigkeiten zu den drei Datenbanken in diesem Projekt liegen und später vorrausetzen, dass die Bibliotheken zu den anderen zwei immer gefordert werden, obwohl nur eine der möglichen Datenbank verwendet wird.

 

-> Option 1

Alles so lassen und später die Pakete rausnehmen, die man nicht braucht.

 

-> Option 2

Schnittstelle und Datenbanken in eigene Projekte verschieben. Über das Projekt ‚Componente' wird je nach Einstellung entschieden, welche Datenbank und Bibliotheken geladen werden soll.

 

Qual der Wahl

Bei einem Hobby Projekt reicht in der Regel die erste Option aus, solange man das für sich nur nutzen möchte. Die Anwendung hat keine großen Performance Ansprüche und wenn Probleme auftreten, kann man diese selbst schnell lösen.

Warum Option 2? Nicht wegen der Performance, sondern die Möglichkeit statt einer Lokalen Datenbank, auf eine zentrale Datenbank zu wechseln. Aber wenn diese Option nicht genutzt wird, sollten zumindest keine Probleme entstehen mit Referenzen, die nicht genutzt werden.

 

Erweiterung der Solution

Ein Projekt muss angelegt werden für die Datenobjekte und Schnittstelle, die ich hier 'SharedBasis'. Und für jede zu verwendeter Datenbank bekommt ein eigenes Projekt und erhält die Referenz zu dem Projekt 'SharedBasis'.



Was kommt in 'SharedBasis'

Hauptsächlich die Grunddaten Objekte und Schnittstellen, mehr sollte da nicht hineinkommen. Im Folgenden belasse ich mich auf die Schnittstelle für das Abrufen und Aktualisieren der Daten. Das Datenobjekt Artikel bekommt nur wesentliche Informationen, erst über dem ArticleSubItem wird der Umfang des Artikels ausgebaut. Darauf gehe ich in einen anderen Blogeintrag weiter darauf ein.

 public interface IArticleSubItem  
 {  
   long Id { get; set; }  
   long ArticleId { get; set; }  
 }  

Für den Ausbau der zu definierenden 'SubItems', ist für den aktuellen Stand noch nicht erforderlich. Letzten Endes gehe ich nur auf Grundlagen ein, die aber soweit reichen müssen, damit sich für mich die weiteren Details erschließen.

 

Ein Projekt pro Datenbank

Die Verbindung zu den Datenbanken sind eigentlich bei allen sehr ähnlich und doch werden diese getrennt behandelt in jeweils einem Projekt. In jedes Datenbank Projekt muss einmal die Reference 'WarehouseManagement.SharedBasis' hinzugefügt werden. Für ein wenig Ordnung habe ich die Projekte in einen Solution Ordner 'Data' angelegt.


Interface einsetzen

Wie bereits im Projekt 'WarehouseManagement.DatabaseSQLite' zu sehen ist, habe ich die Klasse DatabaseConnector.cs angelegt, bzw. wurden die vorhandenen Klassen mit den Namen 'Class.cs' umbenannt und das Interface 'IDatabaseConnector' implementiert.

 public class DatabaseConnector : IDatabaseConnector  
 {  
   #region interface methods  
   public void CreateTable<TTable>()  
   {  
     this.Execute(db => db.CreateTable<TTable>());  
   }  
   public IEnumerable<ArticleItem> GetAll()  
   {  
     throw new NotImplementedException();  
   }  
   public ArticleItem GetById(long id)  
   {  
     throw new NotImplementedException();  
   }  
   public void Insert(ArticleItem articleItem)  
   {  
     throw new NotImplementedException();  
   }  
   public IArticleSubItem SubItem_GetById(long id)  
   {  
     throw new NotImplementedException();  
   }  
   public void Update(ArticleItem articleItem)  
   {  
     throw new NotImplementedException();  
   }  
   public void Update(IArticleSubItem subItem)  
   {  
     throw new NotImplementedException();  
   }  
   #endregion  
 }   

Attribute einsetzen

Man kann den Namen der Datenbank Technologie in der Eigenschaft weglegen, erfordert jedoch, dass eine Instance vom 'DatabaseConnector' gestartet wird. Oder erweitert den Klassennamen zu 'DatabaseConnector' mit den Technologienamen. Beides ist nicht schön und deshalb passt die Verwendung von selbst erstellten Attributen, um dort den Technologienamen abzulegen.

 public class DatabaseConnectorNameAttribute : Attribute  
 {  
   public DatabaseConnectorNameAttribute(string name)  
   {  
     this.Name = name;  
   }  
   public string Name { get; }  
 }  

So bleibt der Grundname und dennoch können die Klassen von ihrer Technologie unterschieden werden.

 [DatabaseConnectorName("SQLite")]  
 public class DatabaseConnector : IDatabaseConnector  
 {  
 ...  
 [DatabaseConnectorName("PostgreSQL")]  
 public class DatabaseConnector : IDatabaseConnector  
 {  
 ...  
 [DatabaseConnectorName("MS SQL")]  
 public class DatabaseConnector : IDatabaseConnector  
 {  
 ...  

Test anlegen

Für das Erfassen der Datenbank Verbindungen (DatabaseConnector) wird im Projekt 'WarehouseManagement.Components' keine Reference der Datenbank Projekte hinzugefügt. Stattdessen soll das zur Laufzeit passieren und hierfür soll eine Klasse die Aufgabe übernehmen. Hier muss jedoch die 'WarehouseManagement.SharedBasis' Reference hinzugefügt werden, um später die Schnittstelle aus den Datenbank Projekten zu erkennen.

Der erste Unit Test soll die kompilierten DLLs aus den Datenbank Projekten einlesen. Beim ersten Mal und nach Änderungen der Datenprojekten, muss darauf geachtet werden, dass diese einen Aktuellen Bild hinterlegen. Oder einfach die gesamte Solution Inhalt neu kompilieren.

 [TestClass]  
 public class DatabaseConnectionTest  
 {  
   [TestMethod]  
   public void ReadDlls()  
   {  
     // arrange  
     // act  
     var result = DatabaseConnection.GetDatabaseConnectors();  
     // assert  
     Assert.IsNotNull(result);  
     Assert.AreEqual(3, result.Count());  
   }  
 }  

DLL Dateien Namentlich filtern

Da alle Projektinhalte in einem Ordner landen, werden beim Abrufen der DLL-Dateinamen auch die mitgenommen, die keine Verbindung haben zu einer Datenbank.

 

 

Deshalb sollte hier der einfach nach den Projektnamen 'WarehouseManagement.Database' gefiltert werden.

Nun läuft der Test durch, ohne dass die DLLs gefunden wurden. Das liegt daran, dass für das Unit Test Projekt die DLLs nicht als Referenz genannt sind. Deshalb müssen diese noch rüber kopiert werden aus den Bin Order des jeweiligen Datenbank Projektes. Damit man über den Dateiexplorer nicht immer händisch rüber kopieren muss, kann dies über den Test Projekt Eigenschaften angeordnet werden mit den Build -> Output -> Post-build event und Xcopy

xcopy $(SolutionDir)WarehouseManagement.DatabaseSQLite\bin\Debug\net6.0\WarehouseManagement.DatabaseSQLite.dll $(SolutionDir)WarehouseManagement.Components.Test\bin\Debug\net6.0 /Y  
 xcopy $(SolutionDir)WarehouseManagement.DatabaseMsSQL\bin\Debug\net6.0\WarehouseManagement.DatabaseMsSQL.dll $(SolutionDir)WarehouseManagement.Components.Test\bin\Debug\net6.0 /Y  
 xcopy $(SolutionDir)WarehouseManagement.DatabasePostgreSQL\bin\Debug\net6.0\WarehouseManagement.DatabasePostgreSQL.dll $(SolutionDir)WarehouseManagement.Components.Test\bin\Debug\net6.0 /Y  

Methode zu Ende ausschreiben

Nun sollte die Methode zum Einlesen der Datenbank Verbindungsstücke aus den DLLs gelesen werden können. Die Folgende Ausführung ist sehr kompakt geschrieben, welches durch Linq, Lamda-Ausdrücken und Reflection realisiert wird. Hier empfehle ich, die von euch gewohnte Ausschreibung des Codes zu verwenden. Dann fällt ein späterer Einblick in die einzelnen Codestellen leichter.

 public class DatabaseConnection  
 {  
   public static IEnumerable<string> GetDatabaseConnectors()  
   {  
     return Directory  
       .GetFiles(Environment.CurrentDirectory)  
       .Where(file => file.Contains("WarehouseManagement.Database"))  
       .Select(Assembly.LoadFrom)  
       .SelectMany(assembly => assembly.GetExportedTypes())  
       .Where(type => typeof(IDatabaseConnector).IsAssignableFrom(type))  
       .Select(type => type.Name);  
   }  
 }  

Ansatz fertig

Und lasst euch in euerer Programmierung nicht reinreden, wenn eure Lösung funktioniert. Ein besser gibt's nicht. Sondern nur andere Lösungsformen.

Außerhalb des Themas 'Tool Lagerverwaltung' beschreibe ich den weiteren Ausbau der Datenbank Verbindungen in einen für sich geschlossenen Blogpost. In diesen ist der Ansatz gezeigt, wie sowas aufgebaut sein könnte.


Codestand: Database and interface

 

Übersicht

Teil 1 - Wiki anlegen in GitHub

Teil 2 - Neue Solution

Teil 3 - Noch ein Wiki anlegen

Teil 4 - Datenbank und Schnittstelle

Teil 5 - Konzept ausschreiben

Teil 6 - Umzug nach .NET MAUI

 

Links

 

Mittwoch, 31. August 2022

Tool Lagerverwaltung (Teil 3) Noch eine Wiki anlegen

Diesmal ein kurzer Post zur Vollständigkeit für die weitere Entwicklung. Nun braucht die Anwendung selbst eine eigene Wiki. Anders als bei dem Application Framework, wird die Funktionsweise und Benutzung beschrieben.

 

Benötigt

GitHub

 

Begin mit dem Benutzerhandbuch

Jede erstellte Seite soll eine Beschreibung und mindestens eine Skizze haben. Die Beschreibungen sind zunächst als Grundlage, was die Anwendung alles haben und wie sie funktionieren soll. Hier gehören keine Technischen Hintergründe, denn diese gehören entweder im Code als Kommentar oder im Ticket.

 

Am Anfang ein Konzept

Bevor die Anwendung geschrieben wird, soll mit dem Konzepthandbuch die Nutzeranforderungen ermittelt werden. Wenn später die Inhalte fertig sind, können nach und nach die Konzeptbeschreibung zur Benutzerbeschreibung umgestellt werden.

Nun könnte man sagen, dass Konzept kann man sich sparen und man erstelle die Dokumentation, wenn die Anwendung fertig ist. Wenn eine Planung vorliegt, dann ist das Ziel bekannt. Darauf los zu programmieren, führt eher dazu, dass man sein Ziel vergisst.

Die Konzeptbeschreibung ist auch die Möglichkeit die Nutzeranforderung zu spezifizieren und somit im weiteren daraus die Technischen Anforderungen zu formulieren.

Eigentlich eine einfache Sache und dennoch glauben viele, dass man diesen Schritt sich sparen kann. Doch sparen bedeutet am Ende mehr versteckter Zeitaufwand.

 

Wieder mal das GitHub Wiki

Diesmal wird keine Anleitung hinterlegt, wie die Einzelnen Steuerelemente verwendet werden. Wie bereits im vorigen Absatz, werden soll Beschreibungen angelegt. Damit Bildet sich dann Praktisch eine Vorläufige grobe Anforderung, die verfeinert werden kann.

 

Die Inhaltsangabe dient hier zunächst als grobe Richtung. (Im ersten Teil, ist das Beispiel wie das Menü im Edit aussieht)

 * Was kann die Anwendung  
 * Einleitung  
     * Hintergrund  
 * Start Seite  
     * Grundrahmen  
     * Übersichtsliste  
     * Suche  
 * Vorlage Einstellen  
     * Basisfelder  
     * Optionale Felder  
 * Neue Sache  
     * Vorlage verwenden  
     * Eigene Vorlage verwenden  
 * Sache bearbeiten  
     * Optionale Felder hinzufügen  
 * Sache archivieren  
     * Sache wiederherstellen  

Inhalt füllen

Im Ersten Teil habe ich bereits beschrieben, was man bereits mit dem Wiki erzeugen kann und deshalb geht es hier einen Schritt weiter voran mit dem erzeugen der Seite für die 'Start Seite' der Anwendung. Auf der neuen Seite, kommt zu der Textform auch Bilder. Mit diesen wenigen Details, lassen sich im Anschluss bereits die ersten Technischen Anforderungen ableiten.

 

 

Bisher noch nicht erwähnt, hatte ich das Tool Pencil. Neben Ablauf Diagrammen, können Skizzenhaft die Programmoberfläche Gestaltet werden.

 

Nächster Ansatz

Damit ist der nächste Ansatz getan. Aber bevor ich mit den weiteren Teilen der Anwendung weiter schreibe, geht es mit einer Technische Komponente weiter.

 

Übersicht

Teil 1 - Wiki anlegen in GitHub

Teil 2 - Neue Solution

Teil 3 - Noch eine Wiki anlegen

Teil 4 - Datenbank und Schnittstelle

Teil 5 - Konzept ausschreiben

Teil 6 - Umzug nach .NET MAUI

Claude für die Entiwcklung mit dem Arduino UNO Q verwenden

Ich habe vom ehemaligen Kollegen einen 7 Tage Gutscheint für Claude Pro erhalten und kann jetzt meine Neugier mit der Agenten Schnittstelle ...