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Dienstag, 14. Oktober 2014

Intervallaufnahme mit der Kamera ohne Interne Funktion

IntervallAufnahme01

Die Funktion für eine Intervallaufnahme ist simpel, daher ist es für mich unverständlich, warum nicht zumindest die Systemkameras von der Nikon 1 Serie in ihren Modellen diese Option anbieten. Nun gut, dies war kein Kaufkriterium, wäre aber schön gewesen. Ich selbst verwende die Nikon 1 J3 (die J1 hat die Intervallaufnahme), allerdings sollte mein Beispiel auch für andere Kameras funktionieren. Grundsätzlich geht es darum einen Servo auf den Auslöser zu drücken. Für diesen Zweck habe ich aus Aluminium Eckschienen eine Vorrichtung gebaut.

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Wie schon am Bild zu erkennen ist, sollten zum Schutz die Alu Eckschienen nach der Verarbeitung abgerundet und ggf. mit Filzaufklebern beklebt werden.

Die Materialliste:

  • Alu Eckschienen ca. 20cm
  • Filzaufkleber
  • ein paar 3mm Schrauben und entsprechende Muttern
  • Mini Servo mit ca. 10 Ncm
  • Eine passende Schraube zur Kamera dass mit dem Stativ auch verschraubt werden kann. (siehe folgendes Bild)
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Zum Ansteuern wird der Netduino mit einem passenden Shield zur Ansteuerung für einen Servo verwendet. Die geringe Belastung kann das Board verkraften. Bei Normalen und größeren Servos wird eine Externe Stromversorgung notwendig.

image

Der Aufwand des Programmcodes gestaltet sich übersichtlich. Zusehen ist, dass noch ein Analoger Wert eingelesen wird, worauf ich im nächsten Absatz zu sprechen komme.

public class Program
{
    // Für die Einstellung des Druckpunktes.
    private static SecretLabs.NETMF.Hardware.AnalogInput _Input;

    // Ansteuerung des Servos für den Auslöser.
    private static PWM _Servo;

    // Led Status wiedergeben.
    private static OutputPort _Status;

   // Einen Zähler.
    private static int _IntervallCounter = 0;

   // Nach wie viel Sekunden soll ausgelöst werden.
   private static int _IntervallEnd = 15;//30;

    public static void Main()
    {
        _Input = new SecretLabs.NETMF.Hardware.AnalogInput(Pins.GPIO_PIN_A0);
        _Servo = new PWM(Pins.GPIO_PIN_D5);
        _Status = new OutputPort(Pins.ONBOARD_LED, false);
           
        // 20ms für den Analog Servo.
        uint periode = 20000;

        // Mittelstellung bei 1,5ms
        _Servo.SetPulse(periode, 1500);

       while (true)
        {
           if (_IntervallCounter >= _IntervallEnd)
            {
                for (int i = 0; i < 3; i++)
                {
                    _Status.Write(true);
                    Thread.Sleep(100);
                    _Status.Write(false);
                    Thread.Sleep(100);
                }

                // Hinweis: bei Netduino 1 wird ein Wert gelesen von 0 bis 1023.
                //          Der Netduino 2 hingegen liest bis 4095.
                //uint duration = 1000 + (uint)_Input.Read();         // Ein kommentieren um den Servo
                //Debug.Print("Duration: " + duration.ToString());  // einzustellen am Pin A1.

                _Servo.SetPulse(periode, 1710); // 1710 ist eine Einstellung, an meiner Kamera
                Thread.Sleep(400);

               // Zähler Zurücksetzten.
                _IntervallCounter = 0;
            }
            else
            {
                // Aktivität zeigen
                _Status.Write(true);
                Thread.Sleep(100);
                _Status.Write(false);
               Thread.Sleep(900);

                _IntervallCounter++;
            }

           // Zurückstellen.
            _Servo.SetPulse(periode, 1500);
        }
    }
}

Das gleiche nochmal für den Arduino.

#include <Servo.h>
// Servo Kontrolle anlegen
Servo controlServo;
// Einstellung wie weit sich der Servo drehen darf
int pinAnalogIn = A0;
// Servo ansteuern
int pinServo = 5;
// LED Status
int pinLed = 13;
// Intervall Zähler
int intervall = 0;
// IntervallLänge in Sekunden
int intervallLength = 15; // 30;

void setup(){

  // Dient zu Einstellgunszwecke
  Serial.begin(9600);
  // Pins zuweisen
  pinMode(pinAnalogIn, INPUT);
  controlServo.attach(pinServo);
  pinMode(pinLed, OUTPUT);
}

void loop()
{
  if(intervall >= intervallLength)
  {
    for(int i = 0; i < 3; i++)
    {
      digitalWrite(pinLed, HIGH);
      delay(100);
      digitalWrite(pinLed, LOW);
      delay(100);
    }
   
   // Einkommentieren um die Reichweite des Servos einzustellen,
    // mit einem Potitometer am Pin A1.

    int result = 500; //analogRead(pinAnalogIn);
   
    controlServo.write(map(result, 0, 1023, 0, 179));
    delay(400);
   
    // Zähler zurück setzen
    intervall = 0;
  }
  else
  {
   digitalWrite(pinLed, HIGH);
   delay(100);
    digitalWrite(pinLed, LOW);
    delay(900);
    intervall++;
  }
 
  // Zurück stellen.
  controlServo.write(90);
}

Jetzt fehlt noch ein fester Wert für den Druckpunkt. Der Potentiometer wird an Pin A1 angeschlossen, die Spannungsversorgung muss beim Netduino mit 3,3V angelegt werden. Das Auslesen des Stellwertes erfolgt beim Netduino über Debug.Print() und wird über die Ausgabe angezeigt. Beim Arduino wird der Stellwert über dem Serial Monitor wiedergegeben. Je nach Belastung kann die Versorgung über USB instabil werden. Das zeigt sich dann, wenn der Servo beim Drücken des Auslösers leicht zittert. Später, mit einem 9V Akku oder Netzteil, sollten diese Schwierigkeiten nicht mehr auftauchen. Ansonsten muss der Servo einen eigenen Stromkreis erhalten, um zu verhindern, dass die Versorgung des Mikrocontrollers zu sehr schwankt und so zu einem Neustart des Programms führt.

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Zu den Einstellungen der Kamera. Um ein schnelles Auslösen der Kamera zu ermöglichen, sollte auf den Kreativ Modus gewechselt werden. Die Blende, die Verschlusszeit und der Fokus sind am besten manuell festzulegen. Spätestens bei Nachtaufnahmen kommt man an diesen Einstellungen nicht vorbei. Achja, das Dateiformat JPG ist für die Ausgabe zu empfehlen. Mit dem NEF bzw. RAW ist das Bearbeiten im Video Schnittprogramm kaum machbar.

BeiNachtMitSternenhimmel_06

Tipp zur Nachtaufnahme: acht bis fünfzehn Sekunden für die Verschlusszeit bei maximal offener Blende reichen aus. Zu lange Belichtung führt dazu, dass die Sterne Streifen bilden, also praktisch gesehen wird die Erdrotation sichtbar. Die idealen Nächte mit Sternenhimmel sind in der Zeit um Neumond. Die besten Bedingungen sind Orte, die so dunkel sind, dass beim Hinabsehen die eigenen Füße nicht mehr zu sehen sind. Zwinkerndes Smiley

Nun noch ein paar Aufnahmen, die ich mit meiner Apparatur erstellt habe.

Zu guter Letzt auch noch der Quellcode zum Herunterladen.

Sonntag, 10. März 2013

Monzoom Pro Rückblick

ADLER-CLASS-06
Raumschiff U.S.S.Adler
 
Das Programm hieß vor seiner Umbenennung Reflection und war (glaube ich) ein beliebtes Werkzeug zum modulieren, texturieren und animieren in den 1990iger Jahren.
FUCHS LL-03A
Radpanzer
 
Während meiner Schulzeit habe ich viele Modelle entworfen oder andere Objekte nachgemacht. Das Programm begleitete mich bis 2002 und zwang meinen PC in die Knie, wenn ich eine Filmsequenz gerendert habe.
image
Angler am Strand 3D
 
Letztes Jahr habe ich in meiner Datensicherung meine gesammelte Arbeit wiedergefunden und ich dachte, dass rendere ich mal in High Definition. Wer bereits die Videos gesehen hat, die ich auf meinem Blog gepostet habe, dürfte sich an einen Pixelhaufen erinnern. Früher hatte ich nur einen Pentium 300MHz PC, mit einer Eraser III und 64MB Arbeitsspeicher (später jedoch auf 192MB aufgerüstet). Nun denn, genug Nostalgie.

Ein zusammenschnitt der 3D Animationen mit Monzoom Pro in HD Auflösung.

Ameisen Simulation und andere Dinge

Wer lange sich schon mit C# beschäftig, hat sicherlich schon mal was von AntMe gelesen oder gehört. Diese Idee hatte ich aufgegriffen und mi...