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Sonntag, 21. Januar 2018

Motor Treiber für den Rover



Sicherlich hat jemand schon etwas geschrieben, dass die Ansteuern des Motor Shields vereinfacht. Dennoch möchte ich genau die Funktionsmöglichkeiten kennenlernen sowie auch den Schaltplan.

Seit Jahren liegt mein Rover unbenutzt in der Kiste und das möchte ich ändern. Aber damit dieser Betrieben werden kann, wird ein Motor Treiber benötigt. In diesem Fall ist es ein Motor Shield für Arduino. 
  • Arduino UNO / Duemilanove
  • Motor Shield
  • Externe Spannungsversorgung mit dem 9V oder einen zwei Zellen Lipo
  • DAGU Rover 5 Chassis 4WD

Antrieb
Der Rover von DAGU hat vier Motoren die unabhängig voneinander betrieben werden können. Allerdings werden die Gummi Ketten eingesetzt womit die Motoren zur einen Seite immer gleichzeitig laufen müssen.
Leider verfügt der verwendete Arduino nicht Ausreichend Pins für die Interrupt Funktion mit denen sich die vier Encoder vom Rover einlesen ließen. Die Umsetzung für das einlesen der Encoders würde besser mit einem Arduino MKR1000 funktionieren, wenn alle vier Encoder eingelesen werden sollen. Alternativ bei Verwendung mit den Gummi Ketten, reichen zwei Encoders aus und könnte mit einem Arduino Mega eingelesen werden.

Motor Treiber und Motor Shield
Eigentlich existiert für den Rover ein passender Motor Treiber, den ich jedoch nicht finden konnte. Daher kommt ein Motor Shield zum Einsatz, der genau alle Motoren Ansteuern kann. Für die Externe Spannungsversorgung wird ein zwei Zellen Lipo Akku verwendet. Auf dem Shield sollte der Jumper für PWR nicht gesteckt sein, solange der Arduino am USB mit dem PC Verbunden ist.
Die Anschlüsse für den Betrieb der zwei Servos werden aktuell für dieses Beispiel nicht verwendet. Somit bleiben Pin 9 und 10 offen.

Steuerung des Motor Shields
Für die Ansteuerung der Ausgänge M1, M2, M3 und M4 auf dem Motor Shield, werden insgesamt acht Pins benötigt. Zwei mehr, wenn man die Servo Ausgänge mit zählt, die jedoch nur weitergeleitete Pins sind.
Der Ausgang M1 besteht aus zwei Ausgängen die in diesem Beispiel immer mit M1_A und M1_B Bezeichnet werden. Daraus schließt sich, dass insgesamt acht Ausgänge geschaltet werden. Alle Ausgänge können jedoch mit einem PWM reguliert werden, aber es stehen nur vier zu Verfügung. Daher steht z.B. für M1 ein PWM Ausgang zur Verfügung. Aber rechnet man dies wieder hoch, kommen wir auf zwölf benötigte Pins.
Auf dem Shield wird ein 74HC595 Shiftregister verwendet, der selbst acht schaltbare Ausgänge hat. Dieser wird vom Arduino mit vier Pins beschaltet. Grundsätzlich reichen drei Pins, um einen Shiftregister anzusteuern. Der Vierte jedoch ermöglicht das explizite Abschalten aller Ausgänge.


Programmcode
Im folgenden Code Beispiel sind die wesentlichen Methoden aufgeführt. Geschaltet werden die Ausgänge M3 und M4 und maximalen PWM Signal Ausgang. Den gesamten Programmcode mit Kommentaren findet ihr wieder auf dem Github Repository.

 #define PIN_595_LATCH 12       // Pin connected to ST_CP of 74HC595  
 #define PIN_595_CLOCK 4        // Pin connected to SH_CP of 74HC595  
 #define PIN_595_DATA 8        // Pin connected to DS of 74HC595  
 #define PIN_595_SHIFT_REG_EN 7    // enable the Shiftregister  
 #define PIN_OUTPUT_M1 11       // pwm pin to control M1 output  
 #define PIN_OUTPUT_M2 3        // pwm pin to control M2 output  
 #define PIN_OUTPUT_M3 6        // pwm pin to control M3 output  
 #define PIN_OUTPUT_M4 5        // pwm pin to control M4 output  
 void setup() {  
  MotorShieldInitialize();  
 }  
 void loop() {  
  int motorsOn = 33; // schaltet M3 A und M4 A ein  
  int speedValue = 255; // Der Wert kann von 0 bis 255 gesetzt werden  
  SetRunMotors(motorsOn, speedValue, speedValue);  
  digitalWrite(PIN_595_SHIFT_REG_EN, LOW);  
  delay(2000);  
  digitalWrite(PIN_595_SHIFT_REG_EN, HIGH);  
  delay(1000);  
 }  
 void MotorShieldInitialize() {  
  pinMode(PIN_OUTPUT_M1, OUTPUT);  
  pinMode(PIN_OUTPUT_M2, OUTPUT);  
  pinMode(PIN_OUTPUT_M3, OUTPUT);  
  pinMode(PIN_OUTPUT_M4, OUTPUT);  
  pinMode(PIN_595_LATCH, OUTPUT);  
  pinMode(PIN_595_CLOCK, OUTPUT);  
  pinMode(PIN_595_DATA, OUTPUT);  
  pinMode(PIN_595_SHIFT_REG_EN, OUTPUT);  
  digitalWrite(PIN_595_LATCH, LOW);  
  digitalWrite(PIN_595_CLOCK, LOW);  
  digitalWrite(PIN_595_DATA, LOW);  
  digitalWrite(PIN_595_SHIFT_REG_EN, LOW);  
 }  
 void SetRunMotors(int motorsOn, int speedValueLeft, int speedValueRight) {  
  SetOutputValue(speedValueLeft, speedValueRight);  
  digitalWrite(PIN_595_LATCH, LOW);  
  shiftOut(PIN_595_DATA, PIN_595_CLOCK, MSBFIRST, motorsOn); //GetShiftValue(m));  
  digitalWrite(PIN_595_LATCH, HIGH);  
 }  
 void SetOutputValue(int speedValueLeft, int speedValueRight) {  
  analogWrite(PIN_OUTPUT_M1, speedValueRight); // right  
  analogWrite(PIN_OUTPUT_M2, speedValueRight);  
  analogWrite(PIN_OUTPUT_M3, speedValueLeft); // left  
  analogWrite(PIN_OUTPUT_M4, speedValueLeft);  
 }  

Steuerung
Das Beispiel stellt wieder eine Grundlage für weiteres. Der Spaß geht natürlich am besten weiter, wenn zur Steuerung des Rovers Sensoren eingesetzt werden oder über Funk die Steuerbefehle übermittelt werden.

Das selbe in .NET
Ein Codebeispiel mit C# und .NET Micro Framework beschreibe ich im Post "Motor Treiber für den Rover (.NETMF)"



Sonntag, 19. März 2017

Bewegter Punkt (Arduino und TFT, Part 1)


Eigentlich sollte das Display für die Wiedergabe der Messwerte meiner Wetterstation wieder geben. Aber zu diesen Zeitpunkt war nicht klar, welche Möglichkeiten eigentlich mit dem TFT und vor allem mit dem ATMega328 mit den 16MHz machbar sind. Nur blanke Werte sind für meine Anforderung zu wenig und daher galt zunächst herauszufinden, wie schnell sich die Inhalte auf dem Display aktualisiert werden können.

Punkt bewegen
Das einfachste ist, man lässt einen Punkt von A nach B bewegen. Aber besser ist, wenn man die Bewegungsrichtung des Punktes selbst zur Laufzeit bestimmen kann. Daher wurden auf dem Breadboard, noch vier Taster an den Arduino Angeschlossen.












Das sieht etwas wirr aus und was vielleicht nicht gleich zu erkennen ist, dass an den Button jeweils ein 4,7 Kilo Ohm Pull-Down Widerstand gesetzt sind. Das ist erforderlich, damit die Kontakte an dem Arduino keinen Zufälligen Zustand einnehmen. Denn selbst hohe Luftfeuchtigkeit, kann zu unerwünschten Effekten führen.













Neben dem Initialisieren des Bildschirms, müssen auch die Eingänge definiert werden, die später die Steuerknöpfe abbilden. Pro Loop durchlauf, wird der Zustand eingelesen und die Bedingungen für die Bewegung abgefragt.


#include <SPI.h>
#include <Adafruit_GFX.h>
#include <Adafruit_ST7735.h>

// Verkabelung / Pins
// SCLK => D13
// MOSI/DIN => D11
// CS => D10
// DC => D9
// RST => D8

// instanz anlegen zu dem verwendeten Bildschirm.
Adafruit_ST7735 tft = Adafruit_ST7735(10, 9, 8);

// Pins festlegen
// ruft die Pin Nummer ab, um die Helligkeit des Displays anzusteuern.
const int pinBrightness = 5;
// ruft die Pin Nummer ab, um den Status des linken Buttons abzufragen
const int pinButtonLeft = 6;
// ruft die Pin Nummer ab, um den Status des rechten Buttons abzufragen
const int pinButtonRight = 3;
// ruft die Pin Nummer ab, um den Status des oberen Buttons abzufragen
const int pinButtonUp = 2;
// ruft die Pin Nummer ab, um den Status des unteren Buttons abzufragen
const int pinButtonDown = 7;

// ruft die letzte Position X ab. (Pixel Position)
int lastPosX = 5;
// ruft die letzte Position Y ab. (Pixel Position)
int lastPosY = 5;

void setup() {

  // initialisiere Display
  tft.initR(INITR_BLACKTAB);

  // pin Eingänge festlegen
  pinMode(pinButtonLeft, INPUT);
  pinMode(pinButtonRight, INPUT);
  pinMode(pinButtonUp, INPUT);
  pinMode(pinButtonDown, INPUT);

  // pin für tft Helligkeit festlegen
  pinMode(pinBrightness, OUTPUT);
  // helligkeit auf maximal einstellen
  analogWrite(pinBrightness, 255);

  // Bildschirm Schwarzausfüllen und um 90 Grad drehen.
  tft.fillScreen(ST7735_BLACK);
  tft.setRotation(1);
}

void loop() {

  // Eingaenge einlesen
  boolean buttonLeft = digitalRead(pinButtonLeft);
  boolean buttonRight = digitalRead(pinButtonRight);
  boolean buttonUp = digitalRead(pinButtonUp);
  boolean buttonDown = digitalRead(pinButtonDown);

  // Temporaer letzte Position merken
  int lastPosXtemp = lastPosX;
  int lastPosYtemp = lastPosY;

  // Abfragen zu den gedrückten Buttons
  // Es kann nur in eine Richtung die Bedingung erfüllt werden.

  // Wenn nach links oder rechts gedrückt wird.
  if(buttonLeft && !buttonRight && lastPosX > 0) {
    // nach links und letzte Position Y ist groesser als '0'.
    lastPosX--;
  }
  else if(!buttonLeft && buttonRight && lastPosX < tft.width()) {
    // nach rechts und letzte Position X ist kleiner als die TFT Pixel Breite.
    lastPosX++;
  }

  // wenn nach oben oder unten gedrückt wird.
  if(buttonUp && !buttonDown && lastPosY > 0) {
    // nach oben und letzte Position Y ist groesser als '0'.
    lastPosY--;
  }
  else if(!buttonUp && buttonDown && lastPosY < tft.height()) {
    // nach unten und letzte Position X ist kleiner als die TFT Pixel Hoehe.
    lastPosY++;
  }

  // Wenn sich X oder Y Position unterscheiden, dann den zu bewegenden Punkt neu zeichnen.
  if(lastPosX != lastPosXtemp || lastPosY != lastPosYtemp) {
    // vorigen punkt entfernen mit den Temporaeren Positionen.
    drawPoint(lastPosXtemp, lastPosYtemp, false);
    // neuen punkt zeichnen mit der neuen Position.
    drawPoint(lastPosX, lastPosY, true);
  }
}

// Einfachen Punkt Zeichnen, der nicht ausgefuellt ist.
void drawPoint(int x, int y, boolean setColor) {

  int setupColor = ST7735_BLACK;
  // farbe festlegen
  if(setColor) {
    setupColor = ST7735_CYAN;
  }
  tft.drawCircle(x, y, 2, setupColor);
  delay(2);
}

Damit wäre der erste Schritt getan und ihr könnt nun auf dem Bildschirm einen Punkte bewegen. Das ist zwar nicht sonderlich spektakulär, aber dafür gibt es ein wenig nostalgisches Gefühl mit der grafischen Darstellung.

Wie bereits oben der Titel verrät, kommen mehre Zusammenhängende Posts. Hierbei werden die Anliegen und Anforderungen Möglichst einfach gelöst und sind nicht nach einer Ziel Architektur ausgelegt.

Nächster Post: Umzug auf passende Plattform (Arduino Esplora, Part 2)

Github - BlogPost_01_MovingPoint

Dienstag, 12. Mai 2015

Beleuchtung mit dem ATtiny 45 (Ausbessern)

Quadrocopter_10

In meinem vorigen Post habe ich bereits geschrieben, dass die vorhandenen LEDs für meine Beleuchtung nicht alle vollständig durchgesteuert werden können. Der Grund liegt an dem verwendeten Spannungsregler, der für den Betrieb ca. 100mA zur Verfügung stellt und kurzzeitig auch bis zu 150mA. Die Lichtausbeute war somit nur eingeschränkt möglich.

Quadrocopter_12

Neu ist eine hintere LED Leiste mit fünf blauen und vier weißen LEDs. Dieser benötigt alleine bereits bis zu 200mA und da würde schon der einfache Spannungsregler nicht lange funktionieren. Nun mit dem etwas größer dimensionierten Spannungsregler sind solche Schwierigkeiten obsolet und am Programm muss nichts extra verändert werden, um Einsparungen für den Stromverbrauch vorzunehmen. Zudem können alle 16 LED RGBs (WS2812b) vollständig durchgeschaltet werden, ohne das die Spannung einbricht.

Quadrocopter_08

Kommen wir zu den Änderungen. Wie bereits erwähnt verwende ich einen anderen Spannungsregler von STMicroelectronics. Die Bezeichnung lautet L7805CV und fällt schon durch ein größeres Gehäuse auf, das der TO-220 Norm entspricht. Mit dem neuen kommen auch ungepolte Kondensatoren mit einer deutlichen kleineren Kapazität.

image

Die Schaltung ist dem Vorgänger sehr ähnlich und zeigt im Unterschied die neuen Anschlüsse für die hintere LED Leiste. Ebenfalls habe ich das Zusammenlöten der Komponenten so eingeplant, dass alles auf einer Platine Platz findet.

ATtiny45QuadrocopterLicht

Zusammengelötet und fast fertig auf der Platine.

Quadrocopter_09

Am Quellcode kann nun das Ansteuern des Pin 1 ergänzt werden. Damit wird später die hintere Lichtleiste ein- und ausgeschaltet.

// NeoPixel Bibliothek hinzufügen für die Ansteuerung der WS2812B LED Streifen
#include <Adafruit_NeoPixel.h>

// Instanz initialisieren
// Parameter Angaben:
// 1. Anzahl für verwendeter RGB LEDs
// 2. Auf welchen Pin soll verwendet werden.
// 3. Auswahl zwischen RGB, GRB oder BRG und verwendeter Takt 400KHz oder 800KHz

Adafruit_NeoPixel pixels = Adafruit_NeoPixel(4, 2, NEO_GRB + NEO_KHZ800);

// Helligkeit einstellen. Kann von 0 bis Maximal 255 festgelegt werden.
// Bei Maximaler Ausleuchtung ist zu prüfen, ob die Maximale Stromabnahme erreicht wird.

int brightness = 100;

// Helligkeit bei verwendung der WS2812b, wenn sie weis auf blitzen sollen.
// Bei 210 wird die Maximale Stromabnahme überschritten.
// Darf nur kurz verwendet werden, ansonsten brennt der Spannungsregler durch.

int brightnessWhite = 210;

// Wird zum festlegen des Licht Einstellung verwendet.
// Damit die Einstellung funktioniert,
// muss an der Fernsteuerung einmal hin und her Geschaltet oder gedreht werden,
// um die längste Pulslänge zu ermitteln.

unsigned long maxPwmIn = 2;

void setup() {
  // Signal von der Fernsteuerung aufnehmen.
  pinMode(3, INPUT);
  // Positionslichter schalten
  pinMode(0, OUTPUT);
  // Neu. Um die LED Leiste ein- und auszuschalten.
 
pinMode(1, OUTPUT);
  // RGB LEDs Stribes starten
  pixels.begin();
  pixels.show();
}

void loop() {
  // Signal von der Fernsteuerung einlesen.
  // Für die Verwendung sollte ein Schalter genutzt werden.

  unsigned long pwmIn =  pulseIn(3, HIGH);
  // Wird zum Anlernen verwendet. Durch festlegen der maximalen Pulslänge
  // können zwei Zustände verwendet werden.

  if(pwmIn > maxPwmIn) { maxPwmIn = pwmIn; }
 
  // Wenn das Signal kürzer ist als der Maximalen Pulslänge.
  if(pwmIn < maxPwmIn - 100){
    // Positionslichter einschalten
    // (Bei verwendung von NPN Transisitor, kann die '255 -' weg)

    analogWrite(0, 255 - brightness); delay(100);
    // Ausschalten (Bei NPN, den Wert auf 0 setzen.)
    analogWrite(0, 255); delay(100);
    // Die LED Leiste einschalten
   
analogWrite(1, 255);
    // RGB LED Streifen ansteuern.
    // Rot und Grün

    allRGB_LED_Off();
    pixels.setPixelColor(0, pixels.Color(brightness, 0, 0));
    pixels.setPixelColor(1, pixels.Color(0, brightness, 0));
    pixels.show();
    delay(100);
    allRGB_LED_Off();
    pixels.setPixelColor(2, pixels.Color(brightness, 0, 0));
    pixels.setPixelColor(3, pixels.Color(0, brightness, 0));
    pixels.show();
   delay(100);
  }
  else
  {
    // Positionslichter ausschalten
    // (Bei verwendung von NPN Transisitor, ist zum Ausschalten der Wert 0)

    analogWrite(0, 255);
    // Die LED Leiste ausschalten.
   
analogWrite(1, 255);
   // RGB LED Streifen ansteuern.
    for(int i = 0; i < 4; i++)
    {
      // Alle aus.
      allRGB_LED_Off();
     // Mit der Aktuellen Iteration als Index verwenden,
      // um den entsprechende RGB LED zu überschreiben.

      pixels.setPixelColor(i, pixels.Color(brightnessWhite, brightnessWhite, brightnessWhite));
      pixels.show();
      delay(100);
    }
  }
}
// Stellt alle Werte zurück.
void allRGB_LED_Off()
{
  for(int i = 0; i < 4; i++)
  {
    pixels.setPixelColor(i, pixels.Color(0, 0, 0));
  }
}

Zuletzt dürfen zur Demo die Videos nicht fehlen.

Dienstag, 14. Oktober 2014

Intervallaufnahme mit der Kamera ohne Interne Funktion

IntervallAufnahme01

Die Funktion für eine Intervallaufnahme ist simpel, daher ist es für mich unverständlich, warum nicht zumindest die Systemkameras von der Nikon 1 Serie in ihren Modellen diese Option anbieten. Nun gut, dies war kein Kaufkriterium, wäre aber schön gewesen. Ich selbst verwende die Nikon 1 J3 (die J1 hat die Intervallaufnahme), allerdings sollte mein Beispiel auch für andere Kameras funktionieren. Grundsätzlich geht es darum einen Servo auf den Auslöser zu drücken. Für diesen Zweck habe ich aus Aluminium Eckschienen eine Vorrichtung gebaut.

image

Wie schon am Bild zu erkennen ist, sollten zum Schutz die Alu Eckschienen nach der Verarbeitung abgerundet und ggf. mit Filzaufklebern beklebt werden.

Die Materialliste:

  • Alu Eckschienen ca. 20cm
  • Filzaufkleber
  • ein paar 3mm Schrauben und entsprechende Muttern
  • Mini Servo mit ca. 10 Ncm
  • Eine passende Schraube zur Kamera dass mit dem Stativ auch verschraubt werden kann. (siehe folgendes Bild)
image

Zum Ansteuern wird der Netduino mit einem passenden Shield zur Ansteuerung für einen Servo verwendet. Die geringe Belastung kann das Board verkraften. Bei Normalen und größeren Servos wird eine Externe Stromversorgung notwendig.

image

Der Aufwand des Programmcodes gestaltet sich übersichtlich. Zusehen ist, dass noch ein Analoger Wert eingelesen wird, worauf ich im nächsten Absatz zu sprechen komme.

public class Program
{
    // Für die Einstellung des Druckpunktes.
    private static SecretLabs.NETMF.Hardware.AnalogInput _Input;

    // Ansteuerung des Servos für den Auslöser.
    private static PWM _Servo;

    // Led Status wiedergeben.
    private static OutputPort _Status;

   // Einen Zähler.
    private static int _IntervallCounter = 0;

   // Nach wie viel Sekunden soll ausgelöst werden.
   private static int _IntervallEnd = 15;//30;

    public static void Main()
    {
        _Input = new SecretLabs.NETMF.Hardware.AnalogInput(Pins.GPIO_PIN_A0);
        _Servo = new PWM(Pins.GPIO_PIN_D5);
        _Status = new OutputPort(Pins.ONBOARD_LED, false);
           
        // 20ms für den Analog Servo.
        uint periode = 20000;

        // Mittelstellung bei 1,5ms
        _Servo.SetPulse(periode, 1500);

       while (true)
        {
           if (_IntervallCounter >= _IntervallEnd)
            {
                for (int i = 0; i < 3; i++)
                {
                    _Status.Write(true);
                    Thread.Sleep(100);
                    _Status.Write(false);
                    Thread.Sleep(100);
                }

                // Hinweis: bei Netduino 1 wird ein Wert gelesen von 0 bis 1023.
                //          Der Netduino 2 hingegen liest bis 4095.
                //uint duration = 1000 + (uint)_Input.Read();         // Ein kommentieren um den Servo
                //Debug.Print("Duration: " + duration.ToString());  // einzustellen am Pin A1.

                _Servo.SetPulse(periode, 1710); // 1710 ist eine Einstellung, an meiner Kamera
                Thread.Sleep(400);

               // Zähler Zurücksetzten.
                _IntervallCounter = 0;
            }
            else
            {
                // Aktivität zeigen
                _Status.Write(true);
                Thread.Sleep(100);
                _Status.Write(false);
               Thread.Sleep(900);

                _IntervallCounter++;
            }

           // Zurückstellen.
            _Servo.SetPulse(periode, 1500);
        }
    }
}

Das gleiche nochmal für den Arduino.

#include <Servo.h>
// Servo Kontrolle anlegen
Servo controlServo;
// Einstellung wie weit sich der Servo drehen darf
int pinAnalogIn = A0;
// Servo ansteuern
int pinServo = 5;
// LED Status
int pinLed = 13;
// Intervall Zähler
int intervall = 0;
// IntervallLänge in Sekunden
int intervallLength = 15; // 30;

void setup(){

  // Dient zu Einstellgunszwecke
  Serial.begin(9600);
  // Pins zuweisen
  pinMode(pinAnalogIn, INPUT);
  controlServo.attach(pinServo);
  pinMode(pinLed, OUTPUT);
}

void loop()
{
  if(intervall >= intervallLength)
  {
    for(int i = 0; i < 3; i++)
    {
      digitalWrite(pinLed, HIGH);
      delay(100);
      digitalWrite(pinLed, LOW);
      delay(100);
    }
   
   // Einkommentieren um die Reichweite des Servos einzustellen,
    // mit einem Potitometer am Pin A1.

    int result = 500; //analogRead(pinAnalogIn);
   
    controlServo.write(map(result, 0, 1023, 0, 179));
    delay(400);
   
    // Zähler zurück setzen
    intervall = 0;
  }
  else
  {
   digitalWrite(pinLed, HIGH);
   delay(100);
    digitalWrite(pinLed, LOW);
    delay(900);
    intervall++;
  }
 
  // Zurück stellen.
  controlServo.write(90);
}

Jetzt fehlt noch ein fester Wert für den Druckpunkt. Der Potentiometer wird an Pin A1 angeschlossen, die Spannungsversorgung muss beim Netduino mit 3,3V angelegt werden. Das Auslesen des Stellwertes erfolgt beim Netduino über Debug.Print() und wird über die Ausgabe angezeigt. Beim Arduino wird der Stellwert über dem Serial Monitor wiedergegeben. Je nach Belastung kann die Versorgung über USB instabil werden. Das zeigt sich dann, wenn der Servo beim Drücken des Auslösers leicht zittert. Später, mit einem 9V Akku oder Netzteil, sollten diese Schwierigkeiten nicht mehr auftauchen. Ansonsten muss der Servo einen eigenen Stromkreis erhalten, um zu verhindern, dass die Versorgung des Mikrocontrollers zu sehr schwankt und so zu einem Neustart des Programms führt.

image image
image image

Zu den Einstellungen der Kamera. Um ein schnelles Auslösen der Kamera zu ermöglichen, sollte auf den Kreativ Modus gewechselt werden. Die Blende, die Verschlusszeit und der Fokus sind am besten manuell festzulegen. Spätestens bei Nachtaufnahmen kommt man an diesen Einstellungen nicht vorbei. Achja, das Dateiformat JPG ist für die Ausgabe zu empfehlen. Mit dem NEF bzw. RAW ist das Bearbeiten im Video Schnittprogramm kaum machbar.

BeiNachtMitSternenhimmel_06

Tipp zur Nachtaufnahme: acht bis fünfzehn Sekunden für die Verschlusszeit bei maximal offener Blende reichen aus. Zu lange Belichtung führt dazu, dass die Sterne Streifen bilden, also praktisch gesehen wird die Erdrotation sichtbar. Die idealen Nächte mit Sternenhimmel sind in der Zeit um Neumond. Die besten Bedingungen sind Orte, die so dunkel sind, dass beim Hinabsehen die eigenen Füße nicht mehr zu sehen sind. Zwinkerndes Smiley

Nun noch ein paar Aufnahmen, die ich mit meiner Apparatur erstellt habe.

Zu guter Letzt auch noch der Quellcode zum Herunterladen.

Samstag, 14. September 2013

Tippe die Lampe an

HitLamp01

Letztes Jahr habe ich zu dem Sensor BMA020 bereits ein Code Beispiel für den Arduino gepostet. Nun dachte ich, da der so rum liegt, kann man den vielleicht auch mal für etwas verwenden. Also kam mir die Idee eine Lampe einzuschalten, in dem man gegen sie tippt oder leicht schlägt.

Schaltung_HitLamp_bearbeitet-1
Im späteren Verlauf stellte ich fest, dass einige Widerstände zu groß berechnet wurden. Die Abweichungen kommen durch die LED, die eigentlich für 12V ausgelegt sind und ich sie aber mit 9V betreibe. (Für den ATMega fehlt auf dem Bild der Quarz, PIN9 und PIN10)

Zunächst skizzierte ich mir meine Schaltung und berechnete anhand des Schaltbildes die Widerstände. Dann sammelte ich meine benötigten Komponenten zusammen und steckte sie auf meinem Breadboard, um zu sehen ob meine Überlegung richtig ist.

image
Versuchsaufbau der Schaltung

Natürlich funktioniert die Schaltung nicht ohne einen Programmcode und daher musste ich mir zunächst etwas überlegen. Zum Beispiel wie ich aus den drei Achsen einen Wert berechne und wie hoch die Abweichung sein muss, um eine Bewegung als Tippen wahrzunehmen. Die Formel für den Gravitationsvektor half nicht sonderlich weiter. Am Ende kam ich auf ein simples Zusammenrechnen, wie es im Programmcode zu sehen ist.

gravitySum = axisX / 3 + axisY / 3 + axisZ / 3;

Dies habe ich mir auf den Serial Monitor ausgeben lassen und tippte solange gegen meinen Arduino mit dem Sensor, bis ich einen passenden Wert ermittelt hatte.

image
Nach dem gegentippen bekam ich einen Wert von mehr als 9000 (echt Zwinkerndes Smiley)

Dann übernahm ich den Wert in die Bedingung für das Einschalten oder Ausschalten. Nun musste das Ganze noch auf eine Platine gelötet werden und das möglichst im kleinsten Raum und mit den LEDs, die ich dafür verwenden möchte. Als Hülle habe ich einen Teil von einer Plastikflasche verwendet.

image
Die LED Fläche zerlegt. Diese LED Lampe kommt aus einem IKEA Lampen Set.
image
Hier schneide ich den Flaschenhals auseinander. Mit einer Halterung brachte ich den Teil des Flaschenhalses in Rotation und bekam durch diese Methode einen sauberen Schnitt mit dem Cutter Messer.
image
Anschließend noch in einer stylischen Farbe lackieren…
image
Die fertige Schaltung einsetzen und die LED Flächen ankleben.

Am Ende noch den fertigen Programmcode auf den ATMega326 bringen.

#include <Wire.h>

// I²C Adresse vom Beschleunigungssensor
#define AccelerometerAddress 0x38

// Byte Array in dem die Ergebnisse gespeichert werden
byte data[6];
// Ruft die XYZ Achsen Beschleunigung ab oder legt sie fest.
int axisX;
int axisY;
int axisZ;

// Beim Einschalten muss der Sensor Kalibriert werden.
// Der Sensor sollte sich in dem Moment nicht bewegen.

int axisX_offset;
int axisY_offset;
int axisZ_offset;

// Wird nach dem Kalibrieren auf False gesetzt.
boolean isFirstTime = true;

// Die Beschleunigung wird zusammengerechnet,
// durch 3 geteilt und dieser Variable gespeichert.
double gravitySum;

// Zeigt den maximalen berechneten Wert aus 'gravitySum'
int maxValue = 0;

// Ruft ab, ob die Lampen eingeschaltet
// oder ausgeschaltet werden.
boolean isHitting = false;

// An welchem Pin soll die LED
// ein oder ausgeschaltet werden.

int ledPin = 12;

void setup()
{
  // Die serielle Verbindung wird nur zum Ermitteln
  // des 'gravitySum' benötigt.
  Serial.begin(57600);
  // LED Pin zuweisen
  pinMode(ledPin, OUTPUT);
  // I²C Verbindung starten
  Wire.begin();
  // LED Pin zunächst ausschalten.
  digitalWrite(ledPin, LOW);
}

void loop()
{
  // Liest die Sensor Beschleunigungsdaten ein.
  readAcceleration();
 
  // per Byte Shifting den 10Bit Wert zusammenfügen
  axisX = (data[0] >> 1) | data[1] << 8;
  axisY = (data[2] >> 1) | data[3] << 8;
  axisZ = (data[4] >> 1) | data[5] << 8;
 
  // Wenn dies der erste Durchlauf ist
  // dann wird das Offset gesetzt.

  if(isFirstTime)
  {
    axisX_offset = axisX;
    axisY_offset = axisY;
    axisZ_offset = axisZ;
    isFirstTime = false;
  }
  else
  {
    // Abweichung runterrechnen
    axisX = axisX - axisX_offset;
    axisY = axisY - axisY_offset;
    axisZ = axisZ - axisZ_offset;
  }
 
  // Keine Gravitationsberechnung, nur einfaches
  // Zusammenrechnen, um einen Wert später zu erhalten
  // der nur bei Bewegung gemessen wurde.

  if(axisX < 0){ axisX = axisX * -1; }
  if(axisY < 0){ axisY = axisY * -1; }
  if(axisZ < 0){ axisZ = axisZ * -1; }

  gravitySum = axisX / 3 + axisY / 3 + axisZ / 3;
 
  // Ergebnisse ausgeben
  Serial.print("Axis X: ");
  Serial.print(axisX, DEC);
  Serial.print("\tAxis Y: ");
  Serial.print(axisY, DEC);
  Serial.print("\tAxis Z: ");
  Serial.print(axisZ, DEC);
 
  Serial.print("\tGravity: ");
  Serial.print((int)gravitySum, DEC);
 
 
// Der 'maxValue' zeigt den höchsten
  // berechneten Wert aus 'gravitySum'

  if(gravitySum > maxValue)
  {
    maxValue = gravitySum;
  }
 
 
// Maximalen Wert wiedergeben,
  // der später als Schwellwert verwendet werden kann
  Serial.print("\tMax Value: ");
  Serial.println(maxValue, DEC);
 
 
// Wenn der maxValue ermittelt wurde
  // kann der Wert zum Vergleich eingesetzt werden.
  // So soll erst ein Schaltvorgang gesetzt werden,
  // wenn der Schwellwert (hier 9000) erreicht wurde.
  if(gravitySum > 9000)
  {
    // Zustand ändern
    isHitting = !isHitting;
   
   // Einschalten, wenn die Lampe aus ist
    if(isHitting)
    {
      digitalWrite(ledPin, HIGH);
      Serial.println("AN");
    }
   
else
    {
      digitalWrite(ledPin, LOW);
      Serial.println("AUS");
    }
   
   
// Verzögerung zum Ausschwingen,
    // damit nicht gleich die Lampe
    // wieder ausgeschaltet wird.
    delay(1500);
  }
 
  delay(100);
}

// Liest den Beschleunigungssensor ein und schreibt das Ergebnis in ein Byte Array.
void readAcceleration()
{
  Wire.beginTransmission(AccelerometerAddress);
  Wire.write(0x02);
  Wire.endTransmission();
  Wire.requestFrom(AccelerometerAddress, 6);

  for(int i = 0; i < 6; i++)
  {
    data[i] = Wire.read();
  }
}

Mit einem 9V Block Akku lässt sich dies leider nicht lange betreiben, da die LEDs zusammen 1W Leistung verbrauchen. Ein 9V Block ist spätestens nach einer halben Stunde leer. Besser eignet sich hier ein Netzteil (oder eine Batterie mit mehr Kapazität). Hier noch ein kurzer Zusammenschnitt als Video.

Was vielleicht von Interesse sein könnte, sind die verwendeten Bauteile. Alternativ kann nach Bedarf das Aussehen bestimmt werden. Zwinkerndes Smiley

Materialliste:

  • 1 x Arduino Duemilanove (Geht auch mit anderen)
  • 1 x Beschleunigungssensor BMA020
  • 1 x Spannungsregler LM317
  • 1 x Quarz 16Mhz
  • Widerstände: 1 x 47 Ohm, 1 x 4,7kOhm, 1 x 10Ohm, 2 x 2,2kOhm
  • Transistoren: 1 x BC177A (PNP), 3 x BC547B (NPN)
  • 1x Potentiometer 500Ohm
  • 1x Streifenplatine
  • 1 x DIODER (Name des IKEA Produktes mit den LED Flächen)
  • 1 x Breadboard
  • 1 x Platine
  • 1 x 9V Block
  • eine Menge Kabel
  • 1 x Kunststoff Flasche

Sonntag, 3. Februar 2013

UART WiFi Server Client Module kann auch senden

Netduino_WiFi_01
Netduino Plus, Shield, WiFi Module und der Sensor

Diesmal möchte ich ein Beispiel beschreiben, in dem nicht der Netduino der Empfänger ist, sondern der Sender, ohne dass auf die Serverfunktion verzichtet werden muss. Der Quellcode vom letzten Blog-Post wird an Server und Client seitig erweitert. Am Server (Netduino) Quellcode ist dies sogar recht simpel, da man an dieser Stelle nur vier weitere Zeilen Code hinzufügen muss:

while (true)
{
      byte[] message = Encoding.UTF8.GetBytes("DateTime: " + DateTime.Now.ToString());
      _SerialPort.Write(message, 0, message.Length);
      Thread.Sleep(1000);
}

Relativ simpel fällt der Code für das Senden aus.

In der “While”-Schleife ist nun zu sehen, dass ich die aktuelle Zeit als String wiedergebe und anschließend in ein Byte Array umwandle, um es für den Schreibvorgang vorzubereiten. Die “Write”-Methode selbst erledigt den Rest und gibt den Inhalt an das WiFi Modul weiter.

Am Client jedoch ist ein wenig mehr Arbeit notwendig. Wenn die Daten ankommen, muss auch ein Event erfolgen, um die Daten zu verarbeiten und schließlich an die Anwendung auszugeben.

image
Das Programm mit einem zusätzlichen TextBlock für den Empfang.

Für den Empfang der PC Anwendung habe ich eine recht einfache Lösung verwendet, die auch leicht nachvollziehbar ist. Leider ist diese aber nicht ideal, da es eventuell zur Vollauslastung kommt, wenn hier die Schleife nicht etwas gebremst wird. Ein besseres Beispiel gibt es auf MSDN, wie hier mit Hilfe der Socket Klasse ein Event erstellt werden kann.

Nun zur Erweiterung in der Client Socket Klasse, wo eine weitere Methode später im Thread ausgeführt wird. Die Thread-Klasse selbst kommt in den Member Bereich mit dem Namen “_ThreadWaitReceive”. Der Grund hierfür ist, dass später beim Schließen der Klasse der Thread beendet werden muss. Sonst läuft der Thread weiter, obwohl die Anwendung selbst lange beendet wurde.

private Thread _ThreadWaitReceive;

private void WaitReceive(object obj)
{
     byte[] buffer = new byte[1024];

     while (_Socket != null && buffer.Length > _Socket.Receive(buffer, SocketFlags.None))
     {
          string message = Encoding.UTF8.GetString(buffer).Replace('\0', ' ').Trim();
          ReceiveEvent(message);
          buffer = new byte[1024];
     }
}

Die zusätzliche Methode für den Empfang.

Mit der Encoding wird der String eingelesen und über die Methoden Replace() und Trim()  werden die leeren Inhalte gefiltert. Mit der folgenden Zeile wird dann der Inhalt an die Event Methode übergeben.

public delegate void NetworkReceiveEventHandler(object sender, NetworkStatusEventArgs e);
public event NetworkReceiveEventHandler NetworkReceiveEvent;
public virtual void ReceiveEvent(string message)
{
    if (NetworkReceiveEvent != null & !string.IsNullOrEmpty(message))
    {
         NetworkReceiveEvent(this, new NetworkStatusEventArgs(message.Trim()));
    }
}

Die Methode, mit Handler und Event.

Mit dem Event geht es weiter an die Oberfläche, um den Inhalt des Empfang in einem TextBlock lesen zu können.

public MainWindow()
{
    InitializeComponent();

    _Client.NetworkReceiveEvent += new ClientController.NetworkReceiveEventHandler(_Client_NetworkReceiveEvent);
}

private void _Client_NetworkReceiveEvent(object sender, NetworkStatusEventArgs e)
{
    Dispatcher.BeginInvoke(new WriteReceiveHandler(WriteReceive), new object[] { e.Message });
}

private delegate void WriteReceiveHandler(string message);

private void WriteReceive(string message)
{
    textBlockDataReceive.Text = message;
}

Event zugewiesen, Handler für die Oberfläche und Methode, um in die Textbox zu schreiben.

Mit ein paar Code Zeilen Ergänzungen ist nun die PC Anwendung und der Netduino imstande, in beide Richtungen zu kommunizieren. Sicherlich gibt es hier etwas besseres, als sich nur das DateTime anzuzeigen. Zwinkerndes Smiley

Wie bereits zuvor gibt es wieder das Ganze in zwei fertigen Solutions, mit den Quelltexten und natürlich auch den Kommentaren.

Die Solutions für den Download:

Sonntag, 27. Januar 2013

UART WiFi Server Client Module am Netduino

image
Netduino Plus, Shield, WiFi Module und der Sensor MPU6050

Bereits letztes Jahr habe ich einen Post darüber geschrieben, wie dieses Modul eingerichtet wird und mit einem Arduino verwendet werden kann. Schon lange ist es daher überfällig, dass ich auch ein Bespiel mit dem Netduino schreibe. Aber bevor ich darüber schreiben konnte, musste ich so einige Versuche anstellen.

Zuvor war das Ergebnis, dass über dem Webbrowser ein “Hello World!” auf dem Browser erschien. Diesmal kommt ein Beispiel auf dem Netduino,  das den Text im Debugger anzeigt. Leider ist es beim dem WiFi Modul nicht möglich mit der Socket Klasse zu arbeiten, so dass uns nur die serielle Verbindung bleibt. Und zugegeben, wie ich später herausfand, funktioniert dies besser und einfacher, als ich erwartet hatte.

image
Mein neuer Netduino Shield für WiFi Modul und Sensor

Zunächst die Verkabelung, wofür ich meinen Netduino Plus und einen neuen (eigens erstellten) Shield verwende, mit dem ich nun den Sensor und das WiFi Modul aufstecken kann. Es ist noch nicht fertig, reicht aber für dieses Beispiel aus. Kommen wir zu ein wenig Quellcode.

using System.Threading;
using SecretLabs.NETMF.Hardware.NetduinoPlus;
using System.Text;
using System.IO.Ports;
using Microsoft.SPOT;

namespace SerialPortExample
{
    public class Program
    {
        private static SerialPort _SerialPort;

        public static void Main()
        {
            Thread.Sleep(6000);

            _SerialPort = new SerialPort(SerialPorts.COM2, 115200);
            _SerialPort.DataReceived +=
new SerialDataReceivedEventHandler(_SerialPort_DataReceived);
            _SerialPort.Open();

           while (true)
           {
               Thread.Sleep(1000);
           }

        }

        private static void _SerialPort_DataReceived(object sender, SerialDataReceivedEventArgs e)
        {
            SerialPort sp = (SerialPort)sender;

            byte[] buffer = new byte[sp.BytesToRead];

            if (sp.Read(buffer, 0, buffer.Length) > 1)
            {
                char[] ca = Encoding.UTF8.GetChars(buffer);

                string reading = string.Empty;
               foreach (char item in ca)
                {
                    reading += item.ToString();
                }

                Debug.Print(reading);
            }
        }
    }
}

Inhalt aus der Program.cs klasse. Das “public Class” herum und using

Dieser Code Ausschnitt reicht bereits aus, um Daten vom WiFi Modul zu lesen, die empfangen wurden. Zwei Sachen sind hier nur wichtig: An welchen COM Port habe ich mein Modul angeschlossen? Und mit welcher Baud Rate wird kommuniziert?

Kommen wir zum nächsten Punkt. Damit die Daten beim WiFi Modul ankommen, brauche ich einen Client zum Senden. Grundsätzlich reicht ein Browser aus, um Daten per Http zu versenden. Einfach in der Adresszeile die IP Adresse und Port Nummer des WiFi Moduls eingeben und dahinter den gewünschten Inhalt. Falls dies nicht klappen sollte, dann noch ein “Http://” davor schreiben, da es vorkommen kann, dass die Integrierte Suchmaschine startet.

image
Eingabe in die Adresszeile des Browsers.

Sieht man sich die Ausgabe im Debugger an, so sieht das doch nach relativ viel aus. Neben dem Text “Test”, sind noch viele anderen Informationen übermittelt worden. Ob die Daten gebraucht werden, ist vom Projekt abhängig und ich denke, für den Anfang möchte man einfach nur den Text haben.

image
“Debug.Print” Ausgabe

Daher ist es sinnvoll hier gleich einen eigenen Windows Client zu schreiben, der einfach nur den Text übermittelt und das geht mit Hilfe der der Socket Klasse. Mein neues Beispiel ist ähnlich wie aus meinem Blog Post zu “(Teil 1) Netzwerkverbindung zwischen Windows Phone 7 und Netduino Plus”, nur dass dieses mal eine Anwendung auf dem PC geschrieben wird.

using System;
using System.Net.Sockets;
using System.Threading;
using System.Net;

namespace NetworkClient
{
    public class ClientController
    {
        private Socket _Socket = null;

        private int _Timeout = 5000;
        private Thread _Thread;
        private ManualResetEvent _ClientDone = new ManualResetEvent(false);
        private string _OperationResult = string.Empty;

        public string Connect(string hostAddress, int port)
        {
            _Socket = new Socket(AddressFamily.InterNetwork, SocketType.Stream, ProtocolType.Tcp);

            _Socket.ConnectAsync(
                CreateOperationEvent(
                new DnsEndPoint(hostAddress, port)));

            _ClientDone.WaitOne(_Timeout);

           return _OperationResult;
        }

        public void Send(byte[] data)
        {
           if (_Thread == null || !_Thread.IsAlive)
            {
                _Thread = new Thread(new ParameterizedThreadStart(Send_InThread));
                _Thread.Start(data);
            }
        }

        private void Send_InThread(object obj)
        {
            SocketAsyncEventArgs socketEvent = CreateOperationEvent(_Socket.RemoteEndPoint);
            socketEvent.SetBuffer((byte[])obj, 0, ((byte[])obj).Length);
            _Socket.SendToAsync(socketEvent);
            _ClientDone.WaitOne(_Timeout);
            StatusEvent(_OperationResult);
        }

        private SocketAsyncEventArgs CreateOperationEvent(EndPoint remoteEndPoint)
        {
            _OperationResult = "Operation Timeout";
           SocketAsyncEventArgs socketEvent = new SocketAsyncEventArgs();
            socketEvent.RemoteEndPoint = remoteEndPoint;

            socketEvent.Completed += new EventHandler<SocketAsyncEventArgs>(delegate(object s, SocketAsyncEventArgs e)
            {
                _OperationResult = e.SocketError.ToString();
                _ClientDone.Set();
            });

            _ClientDone.Reset();

            return socketEvent;
        }

        public void Close()
        {
            if (_Socket != null)
            {
                if (_Socket.Connected)
                {
                    _Socket.Disconnect(true);
                    _Socket.Close();
                }
            }
        }

        public bool IsSending
        {
            get
            {
                if (_Thread != null && _Thread.ThreadState == ThreadState.Running)
                {
                    return true;
                }

                return false;
            }
        }

        public bool IsConnected
        {
            get {
           try{ return _Socket.Connected; }
            catch{ return false; }
                  }
        }

        public delegate void NetwokrStatusHandler(object sender, NetworkStatusEventArgs e);

        public event NetwokrStatusHandler NetworkStatus;

        public virtual void StatusEvent(string message)
        {
            if (NetworkStatus != null)
            {
                NetworkStatus(this, new NetworkStatusEventArgs(message));
            }
        }
    }
}

Klasse für eine Client Verbindung (Achtung, Eventklasse ist hier nicht gepostet, siehe Download)

Die Client Klasse unterscheidet sich kaum von der Client Klasse, die ich für das Windows Phone 7 bereits verwendet habe. Daher waren nur wenige Änderungen notwendig, um den Programmcode für den PC tauglich zu machen. Natürlich werde ich wieder hier den Quellcode mit Kommentaren als Download zur Verfügung stellen.

image
Beispiel Anwendung das über Socket Klasse den Text übermittelt.
image
Ergebnis des Empfangenen Text.

Leider ist das Beispiel nur für das Debuggen geeignet, es sei denn, am Netduino wird ein Display angeschlossen, das den Text ebenfalls wiedergeben kann. Aber mit etwas Kreativität findet sich sicherlich ein passendes Projekt zum umsetzen.

Ein kleiner Hinweis. Je nach dem, wie der Puffer eingestellt ist, kann ein Text abschneiden, der gesendet wurde. Das bedeutet, dass ggf. der Netduino am Serial Port, die Event Methode für den Empfang mehrmals aufgerufen wird.

Die Dateien für den Download:

Gehäuseentwurf für Signalleuchten (ESP32)

RGB LEDs und LIPO Akkus sind bestellt. Weil ich bereits die Abmessungen habe, kann ich schon mal mit dem Gehäuseentwurf in Blender anfangen....